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Der Leitstand wurde für die Belegungsplanung und die Durchsetzung der Aufträge in der Werkstatt entwickelt.

Der Leitstand wirkt als Bindeglied zwischen Planung und Durchsetzung des Fertigungsablaufes . Unter einem Leitstand werden sowohl die manuell geführten Plantafeln, als auch Software-Produkte verstanden, mit denen diese Plantafeln auf Computern abgebildet werden können. Zu den Kernfunktionen eines Leitstandes gehört die kurzfristige Kapazitätsplanung, sowie die Arbeitsverteilung. Hierbei werden die einzelnen Arbeitsvorgänge der Aufträge aus dem Arbeitsvorrat nach verschiedenen Kriterien auf die Arbeitssysteme eingelastet. Einplanungsalternativen lassen sich dabei rasch durchspielen und temporäre Engpasssituationen schnell erkennen.

Im Rahmen von Verfügbarkeitsüberprüfungen wird überprüft, ob alle notwendigen und u.U. kritischen arbeitsgangbezogenen Ressourcen (Personal, Maschinen, Material, NC-Programme, Werkzeuge und Vorrichtungen) vorhanden sind. Über die zeitnahe Auftrags- und Maschinenüberwachung soll sichergestellt werden, dass jede Störung sofort lokalisiert werden kann, um so Ausschuss oder Terminverzüge weitestgehend zu vermeiden.