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Eine funktionierende Logistik ist die Grundlage der effektiven Wertschöpfung.

Definition Vahlens: Logistik setzt ein vernetztes Denken in Systemen funktionsübergreifend voraus, d.h. nicht der einzelne Auftrag oder die einzelne Sendung steht im Mittelpunkt der Betrachtung, sondern die ganzheitliche Sicht des Prozesses und das Denken in Prozesskosten (Beherrschung der Systemanalyse wie der Teamfähigkeit).

Die Aufgabe der Logistik ist die bedarfsgerechte Herstellung von Verfügbarkeit, die Koordination bestimmter Bedarfsgegenstände in Zeit und Raum, nicht aber deren physische Beschaffenheit zu verändern.

Definition Gabler: Arbeitsteilig organisierte Wirtschaftssysteme sind durch vielfältige Güteraustauschbeziehungen gekennzeichnet. Diese physischen Gütertransfers verknüpfen die elementaren Transformationsprozesse der Produktion und des Konsums miteinander. Die Güterflussnetze konstituieren die Logistik der Wirtschaftssysteme. Logistikprozesse beziehen sich auf die güterflussbezogene Raumüberbrückung, Zeitüberwindung sowie die art- und mengenmäßige Zusammensetzung (Ordnung). Damit sind Transport- und Verkehrssysteme, Lager- und Wartesysteme sowie Umschlag- und Kommissioniersysteme als Basiselemente der Logistik bestimmt.

Die Gestaltung und Steuerung der Güterströme erfolgt im Hinblick auf die Veranlassung und Durchführung von Produktions- und Konsumptionsprozessen. Die Logistik hat die Aufgabe der Versorgung dieser Prozesse durch die Sicherstellung spezifischer, materieller Verfügbarkeiten. Die art- und mengenmäßige, räumlich und zeitlich abgestimmte Bereitstellung von Gütern bestimmt die Effektivität und Effizienz der arbeitsteiligen Wirtschaftsprozesse. Dies ist umso mehr der Fall, als die räumliche Verteilung und die zeitliche Strukturierung der Wirtschaftsprozesse sowie die Variantenvielfalt der Güter immer mehr zunehmen. Die Komplexität der Güterstromnetze wächst, die Beherrschung dieser Komplexität ist die Aufgabe der Logistik.