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News der CIM GmbH

Im Newsroom finden Sie aktuelle Themen, Pressemeldungen über die CIM GmbH sowie Infos über unser Warehouse-Management-System PROLAG®World. Wir haben hier auch redaktionelle Berichte und Veröffentlichungen über uns und unsere Leistungen aufgeführt.

 

Presseinfo und News


Hier finden Sie aktuelle Pressemeldungen der CIM GmbH und Neuigkeiten rund um das Thema Intralogistik.

Veranstaltungen und Events


Erfahren Sie mehr zu unseren Messeauftritten. Wir freuen uns auch auf einen persönlichen Besuch!

Unser Team arbeitet permanent an neuen Produktideen und Ergänzungen zur Lagerverwaltungssoftware PROLAG®World. Diese wertvollen Neuerungen werden viermal jedes Jahr in den CIM Relasenotes veröffentlicht.
Damit sind unsere Kunden mit den aktuellsten Entwicklungen in der Lagerlogistik versorgt.


Genauere Infos zu den vergangenen Releasenotes erhalten Sie als Kunde auch in unserer E-Learning-Plattform.

 

1. PROLAG®World Basic

Länderverwaltung

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

 

Nutzen:

In PROLAG®World können an zentraler Stelle Informationen zu Ländern – wie verschiedene Länderkennzeichen oder Telefon-Vorwahlen – verwaltet werden.

 

Beschreibung:

Es gibt eine neue Stammdaten-Tabelle "Länderverwaltung". Diese enthält aktuell Länderkennzeichen verschiedener Systeme und die internationale Telefon-Vorwahl. Bei Bedarf wird sie um weitere Felder ergänzt.

 

2. Wareneingang

Containertyp

Betrifft Modul: Transportmittelverwaltung am Wareneingang (202-02)

 

Nutzen:

Containertypen sind nicht mehr vom System vorgegeben, sondern können individuell verwaltet werden.

 

Beschreibung:

Die benötigten Typen werden selbstständig in der Maske "Containertyp" angelegt.

 

3. Warenausgang

Neuer Zusatztexttyp KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK

Betrifft Module: Kontrolle (203-10), Packplatz (403-01)

 

Nutzen:

Es können ab sofort auch externe Dokumente an der Kontrolle ausgedruckt werden, die vom Host oder manuell im Auftragskopf oder der Lieferposition mitgegeben werden. Beispielsweise können auch schon an der Kontrolle Rechnungsdokumente beigelegt werden. Zusätzlich können alle Dokumente, für die Zusatztexte im Lieferauftrag hinterlegt sind, können über eine Schaltfläche ausgedruckt werden.

 

Beschreibung:

Wenn zu einem Auftrag oder einer Lieferposition Zusatztexte vom Typ KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK angelegt werden, werden diese an der Maske "Kontrolle" zum Druck angeboten.

Im Logikpunkt mit gleichem Namen "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK" wird eingestellt, an welchem Drucker die Dokumente erzeugt werden.

 

Über die Schaltfläche "Alles drucken" werden alle Dokumente die über den Zusatztext "PACKPLATZ-DOKUMENTENDRUCK" am Packplatz bzw. "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK" an der Kontrolle ausgedruckt. 

 

Zusatztexte mit Bestätigungspflicht
Betrifft Module: Kontrolle (203-10), Packplatz (403-01)

 

Nutzen:

Ab sofort kann an der Kontrolle und am Packplatz eine Bestätigungspflicht für Dokumente und Zusatztexte eingestellt werden, die vom Host oder manuell im Auftragskopf mitgegeben worden sind.

 

Beschreibung:

Aktuell werden drei Zusatztext-Typen unterstützt: "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK", "PACKPLATZ-DOKUMENTENDRUCK" und "PACKPLATZ-ABSCHLUSS-TEXTDIALOG". Bei den Dokumentendruck-Typen kann der Benutzer den Lieferauftrag nicht fertig bearbeiten, wenn nicht alle Zusatztexte mit Bestätigungspflicht ausgedruckt und bestätigt wurden. Beim letzten Zusatztext-Typ wird die Sendung nach Abschluss der letzten Verpackungseinheit gestoppt. Sie wird erst wieder freigegeben, wenn der Benutzer die Meldung bestätigt hat.

Wenn ein Mitarbeiter einen Zusatztext bestätigt, wird die Aktion in der History protokolliert.

 

Beispiel:

Am Packplatz kann verhindert werden, dass das Beilegen einer Rechnung vergessen wird, während gleichzeitig protokolliert wird, wer das Beilegen wann bestätigt hat.

 

4. Umlagerung/Nachbevorratung

Lagergruppe – Nicht für Umlagerung
Betrifft Modul: Zielumlagerung Ware & Zielumlagerung LHM (204)

 

Nutzen:
Bestimmte Lagergruppen können in der Maske "Zielumlagerung" ausgeblendet werden.

 

Beschreibung:
Wenn die Option "nicht für Umlagerung" in der Lagergruppe gesetzt ist, kann diese Lagergruppe nicht mehr als Ziel für die Zielumlagerung ausgewählt werden. Ausnahme: Wenn die Lagergruppe im Artikel als Standard-Lagergruppe hinterlegt ist, wird sie trotzdem angezeigt.

 

5. Übergreifende Prozesse

Erweiterung ABC-Analyse/-NBV

Betrifft Modul: ABC-Bewertungstool (205-05)

 

Nutzen:

Speziell bei Saisonartikeln lässt sich nun besser abschätzen, ob die ABC-Klassifizierung eines Artikels noch beibehalten werden kann oder bereits geändert werden sollte.

 

Beschreibung:

Erweiterung der "ABC-Analyse-Zuweisung" und "ABC-Analyse-NBV-Zuweisung" um zwei neue Felder:

  • Letzter Zugriff: Anlagedatum des jüngsten Zugriffshistory-Eintrags zum Artikel im Auswertungszeitraum der ABC-Analyse (Datum der letzten Kommissionierung/Entnahme)
  • Durchschnittliche Entnahmemenge im Auswertungszeitraum: Durchschnittlich bei einem Zugriff auf den Artikel entnommene Menge im Auswertungszeitraum der ABC-Analyse (Umschlagmenge pro Pick)

 

6. Hostschnittstelle

Hostsystem die Rechner- und/oder Drucker-IP für Zuordnung mitgeben

Betrifft Modul: PROLAG®World Hostschnittstelle (207-16)

 

Nutzen:

Es ist nun einfacher möglich, den korrekten Drucker zu wählen, wenn das Hostsystem den Lieferschein selbst druckt.

 

Beschreibung:

In der Rückmeldung zum Lieferauftrag kann der per Logikpunkt ermittelte Drucker mitgegeben werden. Dadurch weiß das Hostsystem, sofern es den Lieferschein selbst druckt, welchen Drucker es ansteuern muss.

 

Beispiel:

Verfügt ein Kunde über fünf Packplätze, so ist es nun auch beim Druck über das Hostsystem möglich, am richtigen Packplatz zu drucken.

 

7. Drucken

Lieferscheindruck-Logik abhängig von Auftragsart
Betrifft Modul: Drucken (209)

 

Nutzen:

Pro Transportmittel kann nun ganz individuell konfiguriert werden, ob ein Lieferschein gedruckt werden soll.

 

Beschreibung:

Einrichtung einer neuen Auftragsart für LiPo-Aufträge: Die Anpassung erfolgt im Auftragsleitstand, die Auftragsart ist in PROLAG®World nur bis Status "inSendung" zu ändern. Die Rückmeldung wird durch den Status "abgeschlossen" des Transportmittels ausgelöst. Für alle Sendungen mit dieser Auftragsart wird jeweils eine einzelne Rückmeldung erzeugt, die nur die auf dem Transportmittel verladenen VPEs enthält. Die bestehenden EH-/GH-Rückmeldungen werden für diese Auftragsart nicht erzeugt. Bei Transportmittel-Abschluss wird der Lieferschein gedruckt, der nur den auf der Sendung verladenen Teil beinhaltet. Der Ausdruck erfolgt gemäß vorhandener Logikpunktsuche (je nach Benutzer, Arbeitsstation, mobilem Gerät etc.).

 

Beispiel:

Der Kunde hat Sendungen, die auf mehrere Transportmittel verteilt werden. Er möchte nun einen Lieferschein pro Transportmittel, allerdings nur für spezielle Auftragsarten. Alle bestehenden Auftragsarten sollen den Lieferschein bereits am Packplatz drucken.

8. PROLAG®Go – Mobile Prozesse

Erweiterung LHM-Info um Listeninformationen
Betrifft Modul: PROLAG®Go – Mobile Prozesse Grundmodul (300-01)


Nutzen:
Unter dem Menüpunkt "Lhm-Info" können am mobilen Gerät nun deutlich mehr Informationen angezeigt werden. Dies sorgt für zusätzliche Transparenz.

Beschreibung:
Am mobilen Gerät im Menüpunkt "Lhm-Info" ist nun ersichtlich, ob es für ein Lagerhilfsmittel eine bestehende Liste gibt (und deren Transportart, sowie Ziel-Lagerbereich). Des Weiteren wird für die Ware auf dem Lagerhilfsmittel angezeigt, wenn diese reserviert ist und welche Aufträge diese Ware reservieren. Außerdem wird angezeigt, ob die Ware für die Nachbevorratung reserviert ist und welche Liste diese Nachbevorratung repräsentiert.


Ortsverwalteter Transportwagen mit Konsolidierung
Betrifft Module: Aus- und Umlagerung mit Transportwagen (303-16), Konsolidierung (303-04)

Nutzen:
Es stehen nun weitere Abläufe für den ortsverwalteten Transportwagen zur Verfügung. 

Beschreibung:

Es ist nun möglich:

  • einen ortsverwalteten Transportwagen im Ganzen an der Konsolidierung abzustellen.
  • Kisten vom ortsverwalteten Transportwagen einzeln an der Konsolidierung abzugeben.
  • von abgestellten und ortsverwalteten Transportwägen an der Konsolidierung mit dem KommiKons-Ablauf abzukommissionieren.

 

Am Android-Gerät wird stets die ID des Transportwagens und, falls ortsverwaltet, zusätzlich auch die Position der Kiste auf dem Transportwagen angezeigt. Dies geschieht in dem Format, wie in der "TW-Format-Klasse" eingestellt (TWBarcodeBreite oder TWBarcodeBreiteTiefe).

 


KommiKons – Konfigurierbare Sortierung der Sendungen
Betrifft Modul: PROLAG®Go – Konsolidierung (303-04)

Nutzen:
Durch die Einstellbarkeit der Sendungs-Sortierung für die Aufnahme mit dem mobilen Gerät kann eine individuelle Priorität der Abarbeitung des Transports von der Konsolidierung erreicht werden.

So gelingt eine anpassungsfähige und effiziente Prozessabwicklung.

Beschreibung:
Beim Transport von der Konsolidierung hin zur nächsten Station mit dem mobilen Gerät ist die Sortierung der angezeigten Listen/Sendungen konfigurierbar.

Beispiel:
Es liegen Sendungen an der Konsolidierung, die erst am folgenden Tag zum Ziel transportiert werden sollen (gesteuert über das Lieferdatum). Diese sollen erst dann im Ablauf "KommiKons" angezeigt werden, wenn es keine Listen mehr zu Sendungen mit dem Lieferdatum des aktuellen Tages gibt. Das kann nun konfiguriert werden.


9. Versandsystem

DPD: Service Predict
Betrifft Modul: Paketdienstleister DPD (403-05)

 

Nutzen:

Der Service "Predict" des Paketdienstleisters DPD kann genutzt werden. Dieser Service beinhaltet eine Vorab-Information des Empfängers über die geplante Zustellzeit sowie die Möglichkeit, eine Zustellalternative zu wählen.

 

Beschreibung:

Beim Versand mit DPD stehen jetzt zusätzlich die Serviceoptionen "Predict per Mail" und "Predict per SMS" zur Verfügung. Im dazugehörigen Serviceinfo-Feld muss eine Mail-Adresse oder eine Telefonnummer eingetragen werden. Das Feld wird mit der Mail-Adresse oder der Telefonnummer des Lieferauftrags vorbelegt, falls diese gefüllt sind. DPD verlangt, dass im B2C-Bereich dieser Service für Normalpakete und Nachnahmepakete genutzt wird, da sonst wegen mehrfacher Zustellversuche zusätzliche Kosten anfallen. Bei Express-Versand, unfreiem Versand und Versand von Gefahrgut kann der Service nicht genutzt werden. In diesen Fällen entstehen keine Kosten für zusätzliche Zustellversuche.

 

SOAP-Web-Service für PostCH

Betrifft Modul: Erstellen einer Gelangensbestätigung (403-10)

 

Nutzen:

In PROLAG®World ist nun zusätzlich der Frachtführer "PostCH" (Schweizer Post) mit entsprechendem Paketdienstleister-Format vorhanden.

 

Beschreibung:

Am Packplatz können Versandaufträge per SOAP-Web-Service an die Schweizer Post übermittelt werden. Zurückgemeldet wird eine Auftrags-Nummer, die als Paket-ID-Frachtführer in die Verpackungseinheit eingetragen wird, sowie das benötigte PDF-Label, das ausgedruckt und vom Verpacker am Packstück angebracht wird.

 

10. Gefahrstoff, Gefahrgut

Gefahrstoff/-gut Neuerungen

Betrifft Module: Gefahrgutstamm (620-01), Druck der ADR-Gefahrgutliste (623-01), Limited Quantity (625-01)

Nutzen:
Neue Felder und neue Funktionen: IMO (Schiffsfracht) kann jetzt versendet werden, IATA (Luftfracht) ist bereitgestellt in der Datengrundlage; Paketdienstleister/Spediteure werden beim Erstellen der Daten über die Schnittstellen besser berücksichtigt.

Beschreibung:
"Kennzeichnung Verpackung" enthält mehrere Felder und neue Informationen werden angezeigt, z. B. Limited-Quantity-Kennzeichnung für die Verpackung und die einzelnen verpackten Waren.

"Beförderungspapiere" und "Kennzeichnung Verpackung Daten" werden ab sofort nicht mehr gelöscht, sobald eine Sendung bzw. eine Ladeliste gelöscht wird. Dadurch kann man auch weiterhin auf die Daten zugreifen und über die Sendungsnummer, die Ladeliste oder die Lhm-ID danach suchen. Analog zu Sendungen gibt es eine geplante Aktion, die, je nach Einstellung, die Datensätze nach einer bestimmten Zeit löscht. Die Tabelle "SondervorschriftenADR" ist entfernt worden. Stattdessen gibt es im "Gefahrgut" einige neue Felder, in denen jeweils für ADR, IMO und IATA beliebig viele Sondervorschriften hinterlegt werden können oder beispielsweise Drucke ausgelöst werden können.

In den Masken "Beförderungsdokument" und "Kennzeichnung eines Versandstücks" können die Trenngruppen nachträglich bearbeitet werden. Auch Vermerke (ADR & IMDG) können dem Beförderungsdokument hinzugefügt werden. Erfolgt in besagten Masken eine Änderung (z. B. bei Gefahrzettel, Vermerke, etc.), so muss man zwingend eine Bemerkung zur Änderung angeben.

 

11. Transport

Verteilen von Paletten innerhalb der Automatikstiche
Betrifft Modul: Automatiklager (7xx)

 

Nutzen:

Mit Hilfe dieses Moduls können Sie sich nach der Auswahl eines Artikels alle zugehörigen Waren in PROLAG®World anzeigen und nach individueller Auswahl – beispielsweise alle Waren mit kleiner Menge – zusammenfassen. Die dafür notwendigen Umlagerungen erzeugt PROLAG®World im Hintergrund automatisch.

Darüber hinaus ermöglicht Ihnen dieses Modul eine optimierte Auftragsbereitstellung: Alle Paletten mehrerer Aufträge können kumuliert werden, um sie möglichst gleichmäßig über verschiedene Gassen zu verteilen. So wird eine optimale parallele Auslastung und damit eine Zeitersparnis erreicht.

 

Beschreibung:

Ziel ist es, die Paletten eines Auftrags möglichst gleichzeitig bzw. parallel auslagern zu können. Um dieses Ziel erreichen zu können, gibt es eine geplante Aktion. Diese berechnet den Durchschnitt aller Paletten eines Auftrags im Verhältnis zu den vorhandenen Gassen und erstellt, wenn möglich, Umlagerungen, wodurch eine möglichst gleichmäßige Verteilung entsteht.


 

PROLAG®World Basic

Aktionsklassen-Konfiguration

Nutzen:
Durch die Hinterlegung dynamischer Zusatztexte kann auf spezifisch eintretende Situationen bedarfsgerecht reagiert werden. Dies verringert Arbeitsschritte, beschleunigt den Warendurchlauf und steigert letztendlich die Effizienz in der Auftragsabwicklung.

Beschreibung:
Es können dynamisch vorher definierte Zusatztexte abhängig von einem Feld, z. B. im Lieferauftrag oder in der Bestellung, vergeben werden. So ist es nun möglich, in der neuen Maske "Aktionsklassen-Konfiguration" ausführlichere Informationen aus der Aktionsklasse (z. B.: Beschreibung Parameter; Mandant; Anlagedatum) zu hinterlegen. Bei einem betreffenden Arbeitsschritt wird im Hintergrund geprüft, ob ein entsprechender Text eingetragen ist. Wenn dies der Fall ist, wird dieser dazu passend ausgegeben.

Beispiel:
Wird bei der Warenerfassung am I-Punkt festgestellt, dass die eingetroffene Ware das Fehlteil eines früheren Auftrags bedienen kann, soll statt der Hinweismeldung sofort und automatisch die Fehlteilbedienung erfolgen und das Filialetikett (angepasstes Kommissionieretikett) gedruckt werden. Bei diesem Crossdocking-Auftrag wird die Zuordnung der Nummer der Versandeinheit (NVE) zur Lieferposition vom Host bereits von Anfang an geplant. Das heißt, es wird bei diesem Auftrag, der einer gesonderten Auftragsart entspricht, die NVE in der Lieferposition übertragen.

Wird diese NVE nun am Wareneingang vereinnahmt, kann sofort eine automatische Fehlteilbedienung erfolgen. Es muss das Filialetikett gedruckt werden.

Button "Charge erzeugen" am I-Punkt

Nutzen:
Über die Schaltfläche "Charge erzeugen" kann am I-Punkt automatisch die Chargennummer befüllt werden. Die Schaltfläche wird nur angezeigt, wenn eine entsprechende Aktionsklasse im Artikelstamm hinterlegt ist. Es ist einstellbar, nach welchem Nummernkreis und mit welchem Prä- bzw. Postfix die Charge befüllt wird (z. B. auch Datum).

Beschreibung:
Es gibt einen Button am I-Punkt "Charge erzeugen", womit automatisch anhand eines definierbaren Nummernkreises eine Charge in die Wareneingangsposition eingetragen wird. Dabei wird nur eine Charge eingetragen, wenn das Feld leer ist. Je Eigentümer kann ein separater Nummernkreis hinterlegt werden. Es gibt eine Aktionsklasse "Erzeuge Charge" für die Erzeugung der Chargennummer. Diese kann im Artikelstamm eingetragen werden. In der Aktionsklasse kann als Parameter 1 der Nummernkreis definiert werden. In Parameter 2 kann ein Datum, in Parameter 3-5 je eine Konstante eingetragen werden. In Parameter 6 kann die Reihenfolge der einzutragenden Parameter festgelegt werden, z. B. 3, 1, 4, 2. Die Charge kann immer manuell überschrieben werden, auch wenn sie automatisch befüllt wurde.

Beispiel:
Bei vielen PROLAG®World-Nutzern ist die Charge der maßgebliche Wert und muss immer befüllt werden. Bei der Warenerfassung soll es die Möglichkeit geben, die Charge anhand eines hinterlegten Nummernkreises zu befüllen.



Wareneingang

Transportmittelverwaltung Wareneingang

Nutzen:

Optimale Vorabkontrolle nach Lieferung der Ware durch Übernahme bzw. Kontrolle der Waren, bevor die Waren vereinnahmt werden. Abweichungen bezüglich der Menge etc. werden früh erkannt und erfasst.

Beschreibung:
Wareneingangskontrollen werden nicht am I-Punkt geprüft, sondern bei der Bestellpositionsübernahme. Hier muss der Mitarbeiter bestätigen, dass er für die gewählte Position eine genauere Prüfung durchführen muss. Der Mitarbeiter wird also dazu aufgefordert. z. B. die Menge genau zu zählen. Das Ergebnis wird in der Bestellposition gespeichert (Frühe Wareingang-Kontrolle erfolgt). Zusätzlich erfolgt ein Historyeintrag. Für diesen Ablauf gibt es in der Bestellung ein neues Feld "Bestellart", das das bisherige Feld "Auftragsart" ersetzt. In diesem Feld kann auch gesteuert werden, ob die frühe Wareneingangs-Kontrolle für die Bestellung erforderlich ist und ob am Ende, nach dem Kontrollieren aller Bestellpositionen, eine Rückmeldung erzeugt werden soll.

Beispiel:
Mengenabweichungen können in der Wareneingangskontrolle bereits vor der Warenerfassung erkannt und es kann darauf reagiert werden.


Übergreifende Prozesse

Störzeiten erfassen bei automatischen Warenaktionen

Nutzen:
Beim Auftreten von Störung innerhalb eines Warenaktionsintervalls werden diese Störungen berücksichtigt und die Intervalle entsprechend verlängert.

Beschreibung:
Treten Störungen bei einem Automatiklager auf, die die automatischen Warenaktionen mit einer bestimmten Intervalldauer für Waren nutzen, werden Störungen berücksichtigt, protokolliert und die Intervalldauer wird entsprechend der Störungsdauer angepasst.

Beispiel:
Ein Lebensmittel muss in verschiedenen Intervallen erhitzt und wieder gekühlt werden, um den richtigen Reifegrad zu erlangen. Bei einer Störung wird das Hitze-Intervall jedoch unterbrochen. Durch "Störzeiten erfassen bei automatischen Warenaktionen" wird berechnet, wie viel Zeit für das Hitze-Intervall verloren gegangen ist. Um diese Zeit wird dieses Intervall automatisch verlängert.



Mobile Prozesse

Allgemeine FORTRAS-Schnittstelle

Nutzen:
Es können ab sofort alle Speditionen, die die Fortras-Schnittstelle nutzen, angebunden werden.

Beschreibung:
Es steht ein neues Frachtführer-Format "FORTRAS100-FORMAT" zur Verfügung, mit dem Speditionen angebunden werden können, die die Schnittstelle FORTRAS Release 100 anbieten. Frachtführer, Konverter und weitere Einstellungen können für jede Spedition individuell konfiguriert werden.

Beispiel:
Speditionen wie Koch, Mäuler, Raben, Kühne & Nagel.


 

Materialflussrechner

Automatikstichlagerreihe

Nutzen:
Beim Ortsvorschlag werden möglichst artikel- und chargenreine Stich-Regalfächer gebildet, um Zeit in der Auslagerung bzw. Kommissionierung und Lagerplatz zu sparen.

Beschreibung:
In der Maske Automatikstichlagerreihe werden Datensätze für jedes Stich-Regalfach im Automatiklager gespeichert. Beim Ortsvorschlag wird zuerst nach einem passenden Stich für diese Artikel/Chargen-Kombination gesucht. Wird kein entsprechender Stich gefunden, wird ein neuer eröffnet. Nur wenn es keine andere Möglichkeit gibt, wird in einen Stich mit einer anderen Artikel/Chargen-Kombination eingelagert.

Beispiel:
Regalfach mit 3 Stichen (mehrdimensional und mehrfachtief):
Stich 1: Artikel: A1 / Charge: C1
Stich 2: Artikel: A1 / Charge: C2
Stich 3: leer

Eine Ware des Artikels A1 mit der Charge C2 wird eingelagert -> Ziel: Stich 2
Eine Ware des Artikels A1 mit der Charge C1 wird eingelagert -> Ziel: Stich 1
Eine Ware des Artikels A2 mit der Charge C1 wird eingelagert -> Ziel: Stich 3

Wenn jetzt noch eine vierte Ware des Artikels A3 eingelagert wird, entsteht ein gemischter Stich nach der Belegungsreihenfolge des Regalfach-Lagerhilfsmitteltyps.

Ansteuerung mit LED-Pointer – Pick-by-Light-Anlage

Nutzen:
Mittels LED-Pointer wird der Arbeitsvorgang durch die klare Visualisierung der Lagerplätze, von denen entnommen bzw. zugegeben wird, vereinfacht. 

Beschreibung:
Mit dem LED-Pointer können die exakten Ziel- bzw. Entnahmeorte angeleuchtet werden.

Beispiel:
Soll eine Ware kommissioniert werden, wird diese gescannt und durch den LED-Pointer kenntlich gemacht. Der Arbeiter kann so wesentlich schneller die richtige Ware picken.