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News der CIM GmbH

Im Newsroom finden Sie aktuelle Themen, Pressemeldungen über die CIM GmbH sowie Infos über unser Warehouse-Management-System PROLAG®World. Wir haben hier auch redaktionelle Berichte und Veröffentlichungen über uns und unsere Leistungen aufgeführt.

 

Presseinfo und News


Hier finden Sie aktuelle Pressemeldungen der CIM GmbH und Neuigkeiten rund um das Thema Intralogistik.

Veranstaltungen und Events


Erfahren Sie mehr zu unseren Messeauftritten. Wir freuen uns auch auf einen persönlichen Besuch!

Unser Team arbeitet permanent an neuen Produktideen und Ergänzungen zur Lagerverwaltungssoftware PROLAG®World. Diese wertvollen Neuerungen werden viermal jedes Jahr in den CIM Relasenotes veröffentlicht.
Damit sind unsere Kunden mit den aktuellsten Entwicklungen in der Lagerlogistik versorgt.


Genauere Infos zu den vergangenen Releasenotes erhalten Sie als Kunde auch in unserer E-Learning-Plattform.

 

1. PROLAG®World Basic

Länderverwaltung

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

 

Nutzen:

In PROLAG®World können an zentraler Stelle Informationen zu Ländern – wie verschiedene Länderkennzeichen oder Telefon-Vorwahlen – verwaltet werden.

 

Beschreibung:

Es gibt eine neue Stammdaten-Tabelle "Länderverwaltung". Diese enthält aktuell Länderkennzeichen verschiedener Systeme und die internationale Telefon-Vorwahl. Bei Bedarf wird sie um weitere Felder ergänzt.

 

2. Wareneingang

Containertyp

Betrifft Modul: Transportmittelverwaltung am Wareneingang (202-02)

 

Nutzen:

Containertypen sind nicht mehr vom System vorgegeben, sondern können individuell verwaltet werden.

 

Beschreibung:

Die benötigten Typen werden selbstständig in der Maske "Containertyp" angelegt.

 

3. Warenausgang

Neuer Zusatztexttyp KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK

Betrifft Module: Kontrolle (203-10), Packplatz (403-01)

 

Nutzen:

Es können ab sofort auch externe Dokumente an der Kontrolle ausgedruckt werden, die vom Host oder manuell im Auftragskopf oder der Lieferposition mitgegeben werden. Beispielsweise können auch schon an der Kontrolle Rechnungsdokumente beigelegt werden. Zusätzlich können alle Dokumente, für die Zusatztexte im Lieferauftrag hinterlegt sind, können über eine Schaltfläche ausgedruckt werden.

 

Beschreibung:

Wenn zu einem Auftrag oder einer Lieferposition Zusatztexte vom Typ KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK angelegt werden, werden diese an der Maske "Kontrolle" zum Druck angeboten.

Im Logikpunkt mit gleichem Namen "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK" wird eingestellt, an welchem Drucker die Dokumente erzeugt werden.

 

Über die Schaltfläche "Alles drucken" werden alle Dokumente die über den Zusatztext "PACKPLATZ-DOKUMENTENDRUCK" am Packplatz bzw. "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK" an der Kontrolle ausgedruckt. 

 

Zusatztexte mit Bestätigungspflicht
Betrifft Module: Kontrolle (203-10), Packplatz (403-01)

 

Nutzen:

Ab sofort kann an der Kontrolle und am Packplatz eine Bestätigungspflicht für Dokumente und Zusatztexte eingestellt werden, die vom Host oder manuell im Auftragskopf mitgegeben worden sind.

 

Beschreibung:

Aktuell werden drei Zusatztext-Typen unterstützt: "KONTROLLE-DOKUMENTENDRUCK", "PACKPLATZ-DOKUMENTENDRUCK" und "PACKPLATZ-ABSCHLUSS-TEXTDIALOG". Bei den Dokumentendruck-Typen kann der Benutzer den Lieferauftrag nicht fertig bearbeiten, wenn nicht alle Zusatztexte mit Bestätigungspflicht ausgedruckt und bestätigt wurden. Beim letzten Zusatztext-Typ wird die Sendung nach Abschluss der letzten Verpackungseinheit gestoppt. Sie wird erst wieder freigegeben, wenn der Benutzer die Meldung bestätigt hat.

Wenn ein Mitarbeiter einen Zusatztext bestätigt, wird die Aktion in der History protokolliert.

 

Beispiel:

Am Packplatz kann verhindert werden, dass das Beilegen einer Rechnung vergessen wird, während gleichzeitig protokolliert wird, wer das Beilegen wann bestätigt hat.

 

4. Umlagerung/Nachbevorratung

Lagergruppe – Nicht für Umlagerung
Betrifft Modul: Zielumlagerung Ware & Zielumlagerung LHM (204)

 

Nutzen:
Bestimmte Lagergruppen können in der Maske "Zielumlagerung" ausgeblendet werden.

 

Beschreibung:
Wenn die Option "nicht für Umlagerung" in der Lagergruppe gesetzt ist, kann diese Lagergruppe nicht mehr als Ziel für die Zielumlagerung ausgewählt werden. Ausnahme: Wenn die Lagergruppe im Artikel als Standard-Lagergruppe hinterlegt ist, wird sie trotzdem angezeigt.

 

5. Übergreifende Prozesse

Erweiterung ABC-Analyse/-NBV

Betrifft Modul: ABC-Bewertungstool (205-05)

 

Nutzen:

Speziell bei Saisonartikeln lässt sich nun besser abschätzen, ob die ABC-Klassifizierung eines Artikels noch beibehalten werden kann oder bereits geändert werden sollte.

 

Beschreibung:

Erweiterung der "ABC-Analyse-Zuweisung" und "ABC-Analyse-NBV-Zuweisung" um zwei neue Felder:

  • Letzter Zugriff: Anlagedatum des jüngsten Zugriffshistory-Eintrags zum Artikel im Auswertungszeitraum der ABC-Analyse (Datum der letzten Kommissionierung/Entnahme)
  • Durchschnittliche Entnahmemenge im Auswertungszeitraum: Durchschnittlich bei einem Zugriff auf den Artikel entnommene Menge im Auswertungszeitraum der ABC-Analyse (Umschlagmenge pro Pick)

 

6. Hostschnittstelle

Hostsystem die Rechner- und/oder Drucker-IP für Zuordnung mitgeben

Betrifft Modul: PROLAG®World Hostschnittstelle (207-16)

 

Nutzen:

Es ist nun einfacher möglich, den korrekten Drucker zu wählen, wenn das Hostsystem den Lieferschein selbst druckt.

 

Beschreibung:

In der Rückmeldung zum Lieferauftrag kann der per Logikpunkt ermittelte Drucker mitgegeben werden. Dadurch weiß das Hostsystem, sofern es den Lieferschein selbst druckt, welchen Drucker es ansteuern muss.

 

Beispiel:

Verfügt ein Kunde über fünf Packplätze, so ist es nun auch beim Druck über das Hostsystem möglich, am richtigen Packplatz zu drucken.

 

7. Drucken

Lieferscheindruck-Logik abhängig von Auftragsart
Betrifft Modul: Drucken (209)

 

Nutzen:

Pro Transportmittel kann nun ganz individuell konfiguriert werden, ob ein Lieferschein gedruckt werden soll.

 

Beschreibung:

Einrichtung einer neuen Auftragsart für LiPo-Aufträge: Die Anpassung erfolgt im Auftragsleitstand, die Auftragsart ist in PROLAG®World nur bis Status "inSendung" zu ändern. Die Rückmeldung wird durch den Status "abgeschlossen" des Transportmittels ausgelöst. Für alle Sendungen mit dieser Auftragsart wird jeweils eine einzelne Rückmeldung erzeugt, die nur die auf dem Transportmittel verladenen VPEs enthält. Die bestehenden EH-/GH-Rückmeldungen werden für diese Auftragsart nicht erzeugt. Bei Transportmittel-Abschluss wird der Lieferschein gedruckt, der nur den auf der Sendung verladenen Teil beinhaltet. Der Ausdruck erfolgt gemäß vorhandener Logikpunktsuche (je nach Benutzer, Arbeitsstation, mobilem Gerät etc.).

 

Beispiel:

Der Kunde hat Sendungen, die auf mehrere Transportmittel verteilt werden. Er möchte nun einen Lieferschein pro Transportmittel, allerdings nur für spezielle Auftragsarten. Alle bestehenden Auftragsarten sollen den Lieferschein bereits am Packplatz drucken.

8. PROLAG®Go – Mobile Prozesse

Erweiterung LHM-Info um Listeninformationen
Betrifft Modul: PROLAG®Go – Mobile Prozesse Grundmodul (300-01)


Nutzen:
Unter dem Menüpunkt "Lhm-Info" können am mobilen Gerät nun deutlich mehr Informationen angezeigt werden. Dies sorgt für zusätzliche Transparenz.

Beschreibung:
Am mobilen Gerät im Menüpunkt "Lhm-Info" ist nun ersichtlich, ob es für ein Lagerhilfsmittel eine bestehende Liste gibt (und deren Transportart, sowie Ziel-Lagerbereich). Des Weiteren wird für die Ware auf dem Lagerhilfsmittel angezeigt, wenn diese reserviert ist und welche Aufträge diese Ware reservieren. Außerdem wird angezeigt, ob die Ware für die Nachbevorratung reserviert ist und welche Liste diese Nachbevorratung repräsentiert.


Ortsverwalteter Transportwagen mit Konsolidierung
Betrifft Module: Aus- und Umlagerung mit Transportwagen (303-16), Konsolidierung (303-04)

Nutzen:
Es stehen nun weitere Abläufe für den ortsverwalteten Transportwagen zur Verfügung. 

Beschreibung:

Es ist nun möglich:

  • einen ortsverwalteten Transportwagen im Ganzen an der Konsolidierung abzustellen.
  • Kisten vom ortsverwalteten Transportwagen einzeln an der Konsolidierung abzugeben.
  • von abgestellten und ortsverwalteten Transportwägen an der Konsolidierung mit dem KommiKons-Ablauf abzukommissionieren.

 

Am Android-Gerät wird stets die ID des Transportwagens und, falls ortsverwaltet, zusätzlich auch die Position der Kiste auf dem Transportwagen angezeigt. Dies geschieht in dem Format, wie in der "TW-Format-Klasse" eingestellt (TWBarcodeBreite oder TWBarcodeBreiteTiefe).

 


KommiKons – Konfigurierbare Sortierung der Sendungen
Betrifft Modul: PROLAG®Go – Konsolidierung (303-04)

Nutzen:
Durch die Einstellbarkeit der Sendungs-Sortierung für die Aufnahme mit dem mobilen Gerät kann eine individuelle Priorität der Abarbeitung des Transports von der Konsolidierung erreicht werden.

So gelingt eine anpassungsfähige und effiziente Prozessabwicklung.

Beschreibung:
Beim Transport von der Konsolidierung hin zur nächsten Station mit dem mobilen Gerät ist die Sortierung der angezeigten Listen/Sendungen konfigurierbar.

Beispiel:
Es liegen Sendungen an der Konsolidierung, die erst am folgenden Tag zum Ziel transportiert werden sollen (gesteuert über das Lieferdatum). Diese sollen erst dann im Ablauf "KommiKons" angezeigt werden, wenn es keine Listen mehr zu Sendungen mit dem Lieferdatum des aktuellen Tages gibt. Das kann nun konfiguriert werden.


9. Versandsystem

DPD: Service Predict
Betrifft Modul: Paketdienstleister DPD (403-05)

 

Nutzen:

Der Service "Predict" des Paketdienstleisters DPD kann genutzt werden. Dieser Service beinhaltet eine Vorab-Information des Empfängers über die geplante Zustellzeit sowie die Möglichkeit, eine Zustellalternative zu wählen.

 

Beschreibung:

Beim Versand mit DPD stehen jetzt zusätzlich die Serviceoptionen "Predict per Mail" und "Predict per SMS" zur Verfügung. Im dazugehörigen Serviceinfo-Feld muss eine Mail-Adresse oder eine Telefonnummer eingetragen werden. Das Feld wird mit der Mail-Adresse oder der Telefonnummer des Lieferauftrags vorbelegt, falls diese gefüllt sind. DPD verlangt, dass im B2C-Bereich dieser Service für Normalpakete und Nachnahmepakete genutzt wird, da sonst wegen mehrfacher Zustellversuche zusätzliche Kosten anfallen. Bei Express-Versand, unfreiem Versand und Versand von Gefahrgut kann der Service nicht genutzt werden. In diesen Fällen entstehen keine Kosten für zusätzliche Zustellversuche.

 

SOAP-Web-Service für PostCH

Betrifft Modul: Erstellen einer Gelangensbestätigung (403-10)

 

Nutzen:

In PROLAG®World ist nun zusätzlich der Frachtführer "PostCH" (Schweizer Post) mit entsprechendem Paketdienstleister-Format vorhanden.

 

Beschreibung:

Am Packplatz können Versandaufträge per SOAP-Web-Service an die Schweizer Post übermittelt werden. Zurückgemeldet wird eine Auftrags-Nummer, die als Paket-ID-Frachtführer in die Verpackungseinheit eingetragen wird, sowie das benötigte PDF-Label, das ausgedruckt und vom Verpacker am Packstück angebracht wird.

 

10. Gefahrstoff, Gefahrgut

Gefahrstoff/-gut Neuerungen

Betrifft Module: Gefahrgutstamm (620-01), Druck der ADR-Gefahrgutliste (623-01), Limited Quantity (625-01)

Nutzen:
Neue Felder und neue Funktionen: IMO (Schiffsfracht) kann jetzt versendet werden, IATA (Luftfracht) ist bereitgestellt in der Datengrundlage; Paketdienstleister/Spediteure werden beim Erstellen der Daten über die Schnittstellen besser berücksichtigt.

Beschreibung:
"Kennzeichnung Verpackung" enthält mehrere Felder und neue Informationen werden angezeigt, z. B. Limited-Quantity-Kennzeichnung für die Verpackung und die einzelnen verpackten Waren.

"Beförderungspapiere" und "Kennzeichnung Verpackung Daten" werden ab sofort nicht mehr gelöscht, sobald eine Sendung bzw. eine Ladeliste gelöscht wird. Dadurch kann man auch weiterhin auf die Daten zugreifen und über die Sendungsnummer, die Ladeliste oder die Lhm-ID danach suchen. Analog zu Sendungen gibt es eine geplante Aktion, die, je nach Einstellung, die Datensätze nach einer bestimmten Zeit löscht. Die Tabelle "SondervorschriftenADR" ist entfernt worden. Stattdessen gibt es im "Gefahrgut" einige neue Felder, in denen jeweils für ADR, IMO und IATA beliebig viele Sondervorschriften hinterlegt werden können oder beispielsweise Drucke ausgelöst werden können.

In den Masken "Beförderungsdokument" und "Kennzeichnung eines Versandstücks" können die Trenngruppen nachträglich bearbeitet werden. Auch Vermerke (ADR & IMDG) können dem Beförderungsdokument hinzugefügt werden. Erfolgt in besagten Masken eine Änderung (z. B. bei Gefahrzettel, Vermerke, etc.), so muss man zwingend eine Bemerkung zur Änderung angeben.

 

11. Transport

Verteilen von Paletten innerhalb der Automatikstiche
Betrifft Modul: Automatiklager (7xx)

 

Nutzen:

Mit Hilfe dieses Moduls können Sie sich nach der Auswahl eines Artikels alle zugehörigen Waren in PROLAG®World anzeigen und nach individueller Auswahl – beispielsweise alle Waren mit kleiner Menge – zusammenfassen. Die dafür notwendigen Umlagerungen erzeugt PROLAG®World im Hintergrund automatisch.

Darüber hinaus ermöglicht Ihnen dieses Modul eine optimierte Auftragsbereitstellung: Alle Paletten mehrerer Aufträge können kumuliert werden, um sie möglichst gleichmäßig über verschiedene Gassen zu verteilen. So wird eine optimale parallele Auslastung und damit eine Zeitersparnis erreicht.

 

Beschreibung:

Ziel ist es, die Paletten eines Auftrags möglichst gleichzeitig bzw. parallel auslagern zu können. Um dieses Ziel erreichen zu können, gibt es eine geplante Aktion. Diese berechnet den Durchschnitt aller Paletten eines Auftrags im Verhältnis zu den vorhandenen Gassen und erstellt, wenn möglich, Umlagerungen, wodurch eine möglichst gleichmäßige Verteilung entsteht.


 

1. PROLAG®World Basic


Blocklager mit FIFO-Spanne

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:
Mit der FIFO-Spanne im Artikelstamm lässt sich bei der Einlagerung in ein Blocklager sicherstellen, dass nur Waren innerhalb einer gewissen Spanne (z. B. 100 Tage) zusammengelagert werden. Eine Gliederung und Optimierung der Warenführung ist so noch besser möglich. Die Effizienz wird gesteigert und ein mögliches Nicht-Nutzen oder Verderben von Waren verhindert.

Beschreibung:
Nachdem die erste Ware in eine Blocklagerreihe eingelagert wird, erfolgt die Berechnung des minimalen und des maximalen FIFO-Datums für diese Blocklagerreihe anhand der FIFO-Spanne im Artikelstamm. Ist diese Einstellung vorgenommen, können nur noch Waren mit einem passenden FIFO-Datum eingelagert werden. Für Waren mit einem jüngeren/älteren FIFO-Datum wird eine neue Blocklagerreihe eröffnet.

Beispiel:
Eine Palette des Artikels 1111 mit einer FIFO-Spanne von 10 Tagen und dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 10.10.2021 wird in ein Blocklager eingelagert.
Die Blocklagerreihe bekommt folgende Grenzwerte: min. MHD: 30.09.2021 / max. MHD: 20.10.2021.

Eine weitere Palette des Artikels 1111 wird mit dem MHD 20.10.2021 in das Blocklager eingelagert. Die Grenzwerte werden aktualisiert: min. MHD: 10.10.2021 / max. MHD 20.10.2021.

Eine dritte Palette des Artikels 1111 wird mit dem MHD 21.10.2021 eingelagert. Da das Datum außerhalb der Spanne liegt, wird eine neue Blocklagerreihe eröffnet. Grenzwerte: min. MHD: 11.10.2021 / max. MHD 31.10.2021

 
Lieferposition umreservieren – Zu reservierende Menge kleiner ursprünglich reservierte Menge

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:
Wenn die zu reservierende Menge kleiner ist, als die bereits reservierte Ware, kann mit diesem Modul die Menge nachträglich angepasst werden. So bleibt der Prozess in jedem Stadium flexibel.

Beschreibung:
Ist dieses Modul aktiv, kann auch auf eine Menge umreserviert werden, die kleiner als die Bestellmenge ist. In diesem Fall switcht der Status der Lieferposition (und ggf. des Auftrags) auf teilreserviert. Wenn der Lieferauftrag "Teillieferung" erlaubt hat, schaltet der Status des Auftrags auf "freigegeben". Die neue Funktionsweise ist für Lieferposition umreservieren und Lieferscheinposition umreservieren implementiert.

Beispiel:
Der Auftrag wird reserviert, wobei PROLAG®World – je nach Auftrag – auf ganze Paletten aufrundet. Wenn beispielsweise die Ware zwischenzeitlich geliefert wird, kann gefordert sein, dass auf eine kleinere Menge umreserviert werden soll.


Erweiterung Inventurkonfiguration bei SSCCs bzw. artikelreinen ganzen Paletten

Betrifft Modul: PROLAG®World Basic (100-01)

Nutzen:
Der Inventurprozess am mobilen Gerät kann weiter erleichtert werden. Der User kann so schneller agieren und Arbeitsaufträge in kürzerer Zeit erledigen.

Beschreibung:
Es gibt eine neue Option in der Tabelle Inventurkonfiguration. Über den Schalter "Menge für artikelreine ganze Paletten bestätigen" kann, für den Fall, dass es sich um eine artikelreine, ganze Palette handelt (häufig Vollpaletten), die Eingabemenge vorbelegt werden. Der Benutzer muss dann nur bestätigen, dass die Menge stimmt. Falls sie dies nicht tut, kann die Menge wie üblich eingegeben werden.


2. Wareneingang

Ende-Kriterium: Filter FIFO-Spanne

Betrifft Modul: Entnahmestrategie verwalten 203-03

Nutzen:
Die neue Funktion ermöglicht Ihnen eine flexiblere Form des First-In-First-Out-Prinzips. Es werden alle Waren innerhalb einer FIFO-Spanne als gleichwertig angesehen. Dadurch lässt sich in verschiedenen Konstellationen die Anzahl der Entnahmevorgänge reduzieren.

Beschreibung:
Dieses neue Ende-Kriterium ermöglicht es, nur die Waren innerhalb einer konfigurierbaren FIFO-Spanne zu reservieren. Die Spanne wird über das Feld "FIFO-Spanne Block" im Artikelstamm festgelegt.

Beispiel:
Finden Sie unter allen Waren diejenigen mit dem ältesten FIFO-Datum (z. B. 01.01.2021)
Addieren Sie zum FIFO-Datum die "FIFO-Spanne Block" aus dem Artikelstamm (z. B. 9 Tage, also 01.01.2021 + 9 Tage = 10.01.2021)
Entfernen Sie alle Waren außerhalb dieser Spanne (also alle Waren mit FIFO-Datum >= 11.01.2021, so bleiben nur die Waren in der Spanne 01.01.2021 bis 10.01.2021 erhalten)


Lieferpositionen separat reservieren

Betrifft Modul: Konfektionierung 203-21

Nutzen:
Es kann sichergestellt werden, dass zu konfektionierende Ware bereits beim Kommissionieren konfektioniert wird.

Beschreibung:
Im Artikel gibt es nun eine neue Funktion, mit der festgelegt werden kann, dass Lieferpositionen für bestimmte Artikel separat reserviert werden müssen. Damit wird sichergestellt, das jede reservierte Ware zu nur einer Lieferposition gehört und nicht erst später, z. B. an der Konsolidierung oder am Packplatz, aufgeteilt werden muss.

Beispiel:
Dieses Modul ist beispielsweise hilfreich bei Artikeln, deren Menge in Längeneinheiten verwaltet wird, z. B. Schläuche. Wenn in einem Lieferauftrag Positionen für 60 m, 20 m und 20 m dieses Artikels vorkommen, sollen drei Waren mit diesen Längen und nicht nur eine Ware mit 100 m Länge geliefert werden.

Auftragsanalyse

Betrifft Modul: Auftragsanalyse 203-30

Nutzen:
Mittels der Auftragsanalyse werden Lieferaufträge nach vorab definierten Kriterien eingeteilt und bewertet. Gleichartige Aufträge können so gemeinsam kommissioniert und schneller gepackt werden. Die Auftragsanalyse führt also zu einer effizienteren und komprimierteren Verarbeitung des Vorgangs, was beispielsweise im Onlinehandel im Einzelkundengeschäft mit Aktionsware ein wichtiges Kriterium darstellt.
Der Prozess wird dabei manuell, z. B. am Auftrags-Leitstand gestartet. Die Analyse filtert die Aufträge und gibt als Resultat die Anzahl der Aufträge aus. Außerdem macht sie einen Vorschlag zur Reservierung in der jeweiligen Kommissionierwelle (Dieser Vorschlag kann, wenn gewünscht, manuell angepasst werden). Wird der Vorschlag bestätigt, werden die Kommissioniereinstellungen an die Aufträge übermittelt und die erste Kommissionierwelle wird gestartet.

Beschreibung:
Mittels Auftragsanalyse können Aufträge nach Filterkriterien analysiert und – je nach Mengen – innerhalb konfigurierbaren Gruppierungen für die Reservierung in einer Kommissionierwelle (geplante Aktion) eingeteilt werden.

Der Prozess sieht dabei vor, dass der Benutzer (z.B. im Auftrag Leitstand) die Auftragsanalyse manuell startet. Die Analyse zeigt im Ergebnis die Anzahl der gefilterten Aufträge bestimmter Gruppierungen. Das Ergebnis kann von dem Benutzer verändert werden, das System gibt jedoch aufgrund der Konfiguration einen Vorschlag für die Reservierung in der Kommissionierwelle vor. Anschließend bestätigt der Benutzer den Vorschlag. Die Aufträge bekommen je nach Konfiguration eine unterschiedliche Kommissioner-Einstellung hinterlegt, außerdem wird die Kommissionierwelle für diese Aufträge gestartet.

Beispiel:
Im System gibt es 50 Lieferaufträge mit 1 Lieferposition mit 1 Stück 10001. Der Benutzer startet die Auftragsanalyse. Im Ergebnis wird angezeigt, dass es insgesamt 50 Lieferaufträge mit nur 1 Stück mit Artikel 10001 gibt. Das System gibt ein Vorschlag je nach Priorisierung der Lieferaufträge und anderer Lieferaufträge vor. Diesen Vorschlag kann der Benutzer bestätigen und in die Kommissionierwelle schicken. Dabei wird über die Kommissionierart den Aufträgen mitgegeben, dass diese Aufträge zweistufig reserviert werden sollen.


Deckadresse und Rechnungsadresse im Lieferauftrag

Nutzen:
Mit PROLAG®World kann nun sehr einfach ein Versand im Auftrag eines anderen Unternehmens erfolgen. Der Host übermittelt dazu im Lieferauftrag eine Deckadresse, welche anschließend durch PROLAG®World auf den Versandlabels und Versandpapieren abgedruckt wird. So wird vermittelt, dass die Bestellung direkt vom Auftraggeber verschickt wurde. Zusätzlich kann eine von der Empfänger-Adresse des Auftrags abweichende Adresse angegeben werden, an die die Rechnung geschickt werden soll.

Beschreibung:
Deckadresse und Rechnungsadresse werden im Lieferauftrag als Referenzen auf die Tabelle "Adresse" eingetragen. Die Satzarten für die Übermittlung von Lieferaufträgen an PROLAG®World sind um die entsprechenden Felder für diese beiden Adressen erweitert worden. Für vom Host übermittelte Adressdaten werden entweder bereits vorhanden Adressen verwendet oder neue erzeugt. Neu erzeugte Adressen werden als "temporär" markiert und beim Löschen des letzten Auftrags, von dem sie referenziert werden, automatisch gelöscht. Der Mechanismus zur Berechnung der Absenderadresse berücksichtigt vorrangig die Deckadresse und erst danach die übrigen Einstellungen für die Absenderadresse.

 

3. Übergreifende Prozesse


Temporäres Überspringen von Seriennummernerfassung im WA für AUSB


Betrifft Modul: Seriennummerverwaltung 205-04

Nutzen:
Mobile Geräte wie z. B. Schmalgangstapler können unter bestimmten Bedingungen die Abfrage von Seriennummern im Warenausgang überspringen. Stattdessen ist es erforderlich, das Lagerhilfsmittel (Lhm) auf einem Meetingplatz abzugeben. Von Vorteil ist dieser Prozess, wenn z. B. eine bestimmte Lagerumgebung ein Scannen der Seriennummer an diesem Ort nicht zulässt. Danach holt ein zweites mobiles Gerät das Lhm vom Meetingplatz ab und erfasst die Seriennummern erst später.

Beschreibung:
Pro mobilem Geräte-Typ kann gesteuert werden, ob Seriennummern nicht bei der Entnahme erfasst werden, sondern eine anschließende Abgabe am Meetingplatz veranlasst wird.


Geplante Aktion: Automatischer Excel-Export in CSV- oder XLS(X)-Datei


Betrifft Modul: Excel-Export 205-24_1

Nutzen:
Der Excel-Export kann regelmäßig zu einzustellenden Zeiten automatisch angestoßen und im Verzeichnis hinterlegt oder per E-Mail verschickt werden.
Die Excel-Export-Funktion kann automatisch über eine geplante Aktion bestimmte Werte auslesen. Dabei ist es möglich, dass die Datei einen dynamischen Namen erhält oder in einem dynamischen Ordnernamen abgelegt wird. Die erzeugte Datei kann mittels E-Mail versendet werden und zusätzlich wird die Datei im .csv-Format gespeichert.
Das neue Dateiformat kann auch für die bisherige Excel-Export-Funktion verwendet werden.

Beschreibung:
Das Dateiformat (*.csv) kann auch für den Excel-Export verwendet werden. Das Format der Downloadfunktion wird über die "Excel-ini" eingestellt.
Des Weiteren gibt es die Tabelle "Konfiguration Automatischer Excel Export", durch die der Benutzer bestimmte Einstellungen vornehmen kann. Z. B. finden Sie hier die Bestimmung, welcher Filter und welche Felder in die Datei geschrieben werden sollen, oder auch, ob die erzeugte Datei mittels E-Mail verschickt werden soll. Stellt der Benutzer eine bestimmte Konfiguration ein, wird automatisch eine geplante Aktion hierfür hinterlegt. Diese kann nach Belieben aktiviert und eingestellt werden (z. B. in Bezug auf die Startzeit). Das erzeugte Dateiformat wird über die Konfigurationstabelle des entsprechenden Eintrags festgelegt.


2-stufiges Crossdocking

Betrifft Module:
Zweistufige Kommissionierung 204-04-1
Nachkommissionierung 203-11
Fehlteilverwaltung - Crossdocking 205-15


Nutzen:
Durch das 2-stufige Crossdocking können Weg und Zeit gespart werden. Denn ein frisch ankommendes, volles Lagerhilfsmittel (Lhm) muss nicht am Wareneingang eingelagert werden, sondern kann sofort zum Warenausgang gebracht werden. Dies erfolgt im Falle, dass alle Waren auf dem Lhm für Fehlteilaufträge benötigt werden.

Beschreibung:
Für konfigurierte Fälle kann direkt beim Einlagern ein "Crossdocking für 2-stufige Reservierung" erfolgen.
Am HTM-Ipunkt wird nach Eingabe der Menge geprüft, ob die vollständige Menge für Fehlteilaufträge benötigt wird.
Falls ja, wird dies dem Benutzer in einer Meldung angezeigt, und optional werden die Strategien und die spezielle 2-stufige Crossdocking Lagergruppe am HTM-Ipunkt vorbelegt.
Das ganze Lhm wird somit auf eine spezielle Fläche für 2-stufiges Crossdocking gebucht.
Dort kann die Ware über ein geplante Aktion automatisch 2-stufig reserviert und das ganze Lhm zum Warenausgang gebracht werden.
Somit wird die Einlagerung ins Lager und die normale Wellenreservierung übersprungen.

Beispiel:
Die Ausgangslage lautet wie folgt:
Das Projekt ist so eingestellt, dass "1-Stück-Aufträge" immer 2-stufig über eine Welle reserviert werden.
Es gibt 217 "1-Stück-Fehlteil-Aufträge" über eine Lichterkette, die noch nicht bedient werden konnten, weil keine Lichterketten vorrätig waren.
Die Lichterketten werden immer bereits in versandfertigen Umverpackungen zu je 100 Stück auf einer Palette angeliefert. Es erfolgt eine Lieferung am Wareneingang über 5 Paletten Lichterketten.

4. PROLAG®Go

PROLAG®Go - Entladen für Android

Betrifft Modul: Erweiterungsmodule PROLAG®Go - Versand 40X

Nutzen:
Neben dem Entladen über HTML, kann dieser Prozess auch mit "PROLAG®Go - Entladen" auf mobilen Android-Geräten durchgeführt werden.

Beschreibung:

Bereits verladene Verpackungseinheiten und Sammel-Lagerhilfsmittel können auch mit einem mobilen Android-Gerät aus einem Transportmittel, das noch nicht abgeschlossen ist, entladen werden.

PROLAG®Go - Einzelnes Scannen von Gewicht in Kommi

Modul: Datenbrille 301-01

Nutzen:
Mithilfe der neuen Funktion kann das Gewicht von ungenormter Ware einzeln eingegeben werden.

Beschreibung:
Über das Flag "Gewichtseingabe bei Kommissionierung" kann im Artikel eingestellt werden, ob bei jeder Ware das Gewicht einzeln gescannt werden soll. Darüber hinaus kann für die Eingabe ein Maximal-und Minimalgewicht eingestellt werden. Über eine Anpassungsmethode ist ein automatisches Übernehmen des Gewichts durch den Barcode möglich.


Auswertung des MOG-Menü-Parameters im Prio und Auslagerablaufs

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse 300-01


Nutzen:
Es können spezifische Menüpunkte für den PrioModus und für den Auslagerablauf am mobilen Gerät konfiguriert und hinterlegt werden.

Beschreibung:
In den Parametern eines MOG-Menüpunkts können Sucheinschränkungen eingestellt werden.


Beispiel:
Im Hauptmenü werden zwei Prio-Modus Menüpunkte angezeigt. Im Menüpunkt "Prio-Modus (Auslagerung)" werden nur Auslagerungen und im zweiten Menüpunkt "Prio-Modus (Einlagerung)" nur Ein,- Zu- und Nachlagerungen bearbeitet.

 

Aufnehmen Aktionsklasse ListenMitGleichenKriterienAufnehmen

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse 300-01


Nutzen:
Durch konfigurierbare Menüpunkte für den PrioModus und für den Auslagerablauf am mobilen Gerät können spezifische Attribute gesetzt werden, wodurch Listen mit einheitlichen Kriterien erstellt werden.

Beschreibung:
In der "Aufnehmen Aktionsklasse" können in den Parametern Attribute oder Attributketten hinterlegt werden. Es können dann nur noch Listen aufgenommen werden, die mit den angegebenen Attributen übereinstimmen.


Beispiel:
Ein Fahrzeug soll nur Listen vom gleichen Frachtführer aufnehmen. Wenn die erste Liste vom Frachtführer DHL ist, sollen nur noch Listen von DHL aufgenommen werden.


Zuordnung Listenbewertung Kommissionierart

Betrifft Modul: PROLAG®Go - Mobile Prozesse 300-01

Nutzen:
Auslager-Listen können anhand der Kommissionierart priorisiert werden.


Beschreibung:
Die Konfiguration der Listenbewertung wurde um die Kommissionierart erweitert. Das bedeutet, dass Auslager-Listen im Prio-Modus anhand der Kommissionierart priorisiert werden können.

Beispiel:
Listen mit der Kommissionierart "Großaufträge" haben eine höhere Gewichtung, als die Listen mit der Kommissionierart "Einzelbestellungen" und werden dadurch bevorzugt abgearbeitet.


Sammel-Lhm bilden nach Kommissionierung

Betrifft Modul: Verwalten von Sammel-Lhms 403-18

Nutzen:
Zusätzlich zur Nutzung des Sammel-Lagerhilfsmittels (Sammel-Lhm) am Packplatz, gibt es die Möglichkeit das Sammel-Lhm nach der Kommissionierung zu bilden, wenn der Packplatz übersprungen wird. Außerdem können Lagerhilfsmittel auf bereits vorhandene Sammel-Lhms am Versandbahnhof hinzugefügt werden, wodurch Sammel-Lhms gespart werden.

Beschreibung:
Wenn in der Auslagersteuerung eine "Sammel-Lhm Pflicht" gesetzt ist, muss der Benutzer die Listen bei der Abgabe am Versandbahnhof auf ein Sammel-Lhm buchen.

An dieser Stelle können neue Sammel-Lhms erzeugt oder Verpackungseinheiten auf bereits vorhandene Sammel-Lhms zugegeben werden. Wenn die Waren auf einem Transportwagen kommissioniert wurden und alle Listen auf dieselbe Bereitstellungsfläche dürfen, kann der Transportwagen in ein Sammel-Lhm umgewandelt werden.

Beispiel:
Es wurden 10 frachtführerreine Listen auf einem Transportwagen kommissioniert. Bei der Abgabe am Versandbahnhof werden 3 Verpackungseinheiten auf ein bereits vorhandenes Sammel-Lhm auf der Bereitstellungsfläche gebucht. Die restlichen 7 Verpackungseinheiten landen auf einem neuen Sammel-Lhm mit der Lagerhilfsmittel-ID des Transportwagens.


5. Versand


Variable VPE-Abmessungen


Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
PROLAG®World-User erhalten mehr Flexibilität beim Versand von Packstücken mit Nicht-Standardmaßen.

Beschreibung:
Bisher war es bereits in PROLAG®World möglich, für Transport-Lagerhilfsmitteltypen, die als Verpackungseinheit genutzt werden können, eine variable Höhe anzugeben. Diese Höhe konnte am Packplatz erfasst werden. Zusätzlich zur Höhe kann nun angegeben werden, dass beim Versand Breite und Tiefe einer Verpackungseinheit erfasst werden müssen. Die entsprechenden beiden Felder für die gemessene Breite und die gemessene Tiefe wurden in der Maske Verpackungseinheit hinzugefügt.

Die Erfassung aller Maße findet am Packplatz statt - stationär am Arbeitsplatz oder mobil mit einem mobilen Gerät. Wird der Packplatz übersprungen, werden die Maße über eine Zusatzabfrage beim Buchen einer Liste mit einem mobilen Gerät angegeben, wenn dabei automatisch eine Verpackungseinheit erzeugt wird. Wird eine Liste im Browser gebucht und der Packplatz übersprungen, findet keine Erfassung der Maße statt. In diesem Fall gelten die im Transport-Lagerhilfsmitteltypen eingetragenen Abmessungen als Maße der erzeugten Verpackungseinheit. Die Einheit (cm, mm etc.) für die Erfassung der Abmessungen kann konfiguriert werden.


UPS: Quantum View

Betrifft Modul: Paketdienstleister UPS 403-07

Nutzen:
PROLAG®World-User können nun ein weiteres Feature des Paketdienstleisters UPS nutzen: den Benachrichtigungsservice "Quantum View".


Beschreibung:
Für den Paketdienstleister UPS steht die neue Serviceoption "Quantum View" zur Verfügung. Der Dienst ermöglicht es, den Status bestimmter Lieferungen mittels E-Mail-Benachrichtigungen zu überwachen, indem automatisch E-Mails zu wichtigen Ereignissen des Versandvorgangs versendet werden. Welcher Empfänger welche Benachrichtigungen erhalten soll, ist konfigurierbar.

UPS, Dachser und Fortras: Neutralversand (Deckadresse)

Betrifft Module: Paketdienstleister UPS 403-07, Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER 403-54, Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS 403-64

Nutzen:
Für den Paketdienstleister UPS, die Spedition Dachser sowie für alle über die Standard-Fortras-Schnittstelle angebundenen Speditionen ist ab sofort ein Neutralversand möglich, d. h. der Versand im Auftrag eines anderen Unternehmens/Absenders.

Beschreibung:
Die Maske Lieferauftrag ist um eine sogenannte Deckadresse erweitert worden. Diese Deckadresse wird, falls sie ausgefüllt wird, auf allen Versanddokumenten als Absender abgedruckt. An die Spedition Dachser und über die Standard-Fortras-Schnittstelle wird in der jeweiligen DFÜ zusätzlich zur realen Absenderadresse auch die Deckadresse übermittelt.


Dachser: Übermittlung von Abmessungen

Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER 403-54

Nutzen:
Durch einige Funktionserweiterungen ist der Versand mit der Spedition Dachser für PROLAG®World-User noch flexibler und komfortabler: So können nun die Abmessungen, Volumina und weitere Daten, wie z. B. das Gewicht, einzelner Packstücke an die Spedition übermittelt werden. Zudem kann ab sofort per Nachnahme mit der Spedition Dachser versendet werden.

Beschreibung:
Übermittlung der Abmessungen und Volumina:
In der Konfigurationsdatei für den Frachtführer Dachser kann die Übermittlung der Packstück-Abmessungen aktiviert werden. Ist diese aktiviert, werden die Packstücke nicht nur nach der Packstückart, sondern auch nach gleichen Abmessungen gruppiert, da die Abmessungen nur auf Positions-Ebene und nicht auf Packstück-Ebene übergeben werden können. Außerdem können die Volumina der Packstücke übermittelt werden.

Übermittlung der Daten einzelner Packstücke:
Ebenfalls in der Konfigurationsdatei für den Frachtführer Dachser kann eingestellt werden, ob für jedes Packstück eine eigene Position angelegt wird. Die Position enthält Daten wie Gewicht, Volumen und Abmessungen. Wenn jede Position nur ein Packstück enthält, können diese Daten diesem Packstück zugeordnet werden. Wenn in einer Position mehrere gleichartige Packstücke zusammengefasst werden, werden deren Gewichte und Volumina aufaddiert addiert.

Versand per Nachnahme inklusive Angabe der Währung:
Mit der Spedition Dachser kann ab sofort auch per Nachnahme versendet werden. Der Warenwert bzw. der Nachnahmebetrag wird in der Währung, die in der Sendung bzw. in der Verpackungseinheit hinterlegt ist, angegeben. Nachnahmesendungen können nicht "teilgeliefert" werden. Alle Verpackungseinheiten der Sendung müssen zusammen abgeschlossen und gemeinsam verladen werden.


Fortras: Übermittlung von Abmessungen

Betrifft Modul: Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS 403-64

Nutzen:
Durch einige Funktionserweiterungen ist der Versand über die Standard-Fortras-Schnittstelle für PROLAG®World-User noch flexibler und komfortabler: So können nun die Abmessungen, Volumina und weitere Daten, wie z. B. das Gewicht, einzelner Packstücke an die Spedition übermittelt werden. Zudem kann ab sofort per Nachnahme über die allgemeine Fortras-Schnittstelle versendet werden.

Beschreibung:
Übermittlung der Abmessungen und Volumina:
In der Konfigurationsdatei für Frachtführer, die über die Fortras-Schnittstelle angebunden sind, kann die Übermittlung der Packstück-Abmessungen aktiviert werden. Ist diese aktiviert, werden die Packstücke nicht nur nach der Packstückart, sondern auch nach gleichen Abmessungen gruppiert, da die Abmessungen nur auf Positions-Ebene und nicht auf Packstück-Ebene übergeben werden können. Außerdem können die Volumina der Packstücke übermittelt werden.

Übermittlung der Daten einzelner Packstücke:
Ebenfalls in der Konfigurationsdatei für Frachtführer, die über die Fortras-Schnittstelle angebunden sind, kann eingestellt werden, ob für jedes Packstück eine eigene Position angelegt wird. Die Position enthält Daten wie Gewicht, Volumen und Abmessungen. Wenn jede Position nur ein Packstück enthält, können diese Daten diesem Packstück zugeordnet werden. Wenn in einer Position mehrere gleichartige Packstücke zusammengefasst werden, werden deren Gewichte und Volumina aufaddiert addiert.

Versand per Nachnahme inklusive Angabe der Währung:
Mit Frachtführern, die über die Fortras-Schnittstelle angebunden sind, kann ab sofort auch per Nachnahme versendet werden. Der Warenwert bzw. der Nachnahmebetrag wird im entsprechenden Fortras-ISO-Code in der Währung, die in der Sendung hinterlegt ist, angegeben. Nachnahmesendungen können nicht "teilgeliefert" werden. Alle Verpackungseinheiten der Sendung müssen zusammen abgeschlossen und gemeinsam verladen werden.


Automatisches Schnellverpacken

Betrifft Modul: Packplatz 403-01

Nutzen:
Der neue Ablauf Automatisches Schnellverpacken macht Ihren Versandprozess noch schneller, da artikelreine Transport-Lagerhilfsmittel mit 1-Stück-Sendungen mit nur einem Klick blitzschnell verpackt werden können.

Beschreibung:
Zweistufig kommissionierte Listen, die ohne Konsolidierung kommissioniert werden, werden bei der Abgabe am Packplatz nicht gesplittet. Die Liste kann userfreundlich über die Packplatz-Maske aufgerufen werden. Über die Schaltfläche "Schnellverpacken" wird die gesamte Ware automatisch im System auf die einzelnen Sendungen verteilt und als gepackt registriert. Die entsprechenden Versandetiketten werden automatisch gedruckt.

Beispiel:
100 Kunden bestellen jeweils einmal das gleiche Buch. Eine Euro-Palette mit 100 Büchern wird an den Packplatz gebracht. Der Packplatz-Mitarbeiter scannt die Euro-Palette und klickt auf die Schaltfläche "Schnellverpacken". Es werden automatisch 100 Versandetiketten gedruckt. Der Packplatz-Mitarbeiter kann die Bücher also ohne weiteren Zeitverlust durch unnötiges Klicken in einzelne Kartons packen und mit den Versandetiketten bekleben.

 

7. Transport


Reorganisation von freier Ware innerhalb der Automatikstiche

Betrifft Modul: Querschnittsbelegung - Artikel 201-10

Nutzen:
PROLAG®World sorgt dafür, dass Ware eines Artikels und Eigentümers immer in mehr als einer Gasse bzw. in mehr als einer Lagergruppe vorhanden ist. Sie erhöhen damit Ihre Lieferqualität und bleiben lieferfähig, auch wenn beispielsweise im Falle einer Störung eines Regalbediengeräts aus einer Gasse keine Ware geliefert werden kann.

Beschreibung:
Durch eine neu geschaffene geplante Aktion können Sie nachträglich eine durchschnittliche Querschnittsbelegung Ihrer Artikel über mehrere Gassen bzw. Lagergruppen durchführen: Dabei werden nicht alle Waren eines Artikels ganz genau auf die Gassen bzw. die Lagergruppen verteilt. Sondern PROLAG®World prüft, in welcher Gasse/Lagergruppe am meisten Artikel lagern und verteilt diesen Überhang in die anderen Gassen/Lagergruppen. PROLAG®World geht dabei logisch vor: Nach der Analyse für einen Artikel werden die Umlagerungen veranlasst. Erst wenn diese erfolgt sind, erfolgen die Analyse und Umlagerung weiterer Artikel nach demselben Muster.
 


 

PROLAG®World Basic

Aktionsklassen-Konfiguration

Nutzen:
Durch die Hinterlegung dynamischer Zusatztexte kann auf spezifisch eintretende Situationen bedarfsgerecht reagiert werden. Dies verringert Arbeitsschritte, beschleunigt den Warendurchlauf und steigert letztendlich die Effizienz in der Auftragsabwicklung.

Beschreibung:
Es können dynamisch vorher definierte Zusatztexte abhängig von einem Feld, z. B. im Lieferauftrag oder in der Bestellung, vergeben werden. So ist es nun möglich, in der neuen Maske "Aktionsklassen-Konfiguration" ausführlichere Informationen aus der Aktionsklasse (z. B.: Beschreibung Parameter; Mandant; Anlagedatum) zu hinterlegen. Bei einem betreffenden Arbeitsschritt wird im Hintergrund geprüft, ob ein entsprechender Text eingetragen ist. Wenn dies der Fall ist, wird dieser dazu passend ausgegeben.

Beispiel:
Wird bei der Warenerfassung am I-Punkt festgestellt, dass die eingetroffene Ware das Fehlteil eines früheren Auftrags bedienen kann, soll statt der Hinweismeldung sofort und automatisch die Fehlteilbedienung erfolgen und das Filialetikett (angepasstes Kommissionieretikett) gedruckt werden. Bei diesem Crossdocking-Auftrag wird die Zuordnung der Nummer der Versandeinheit (NVE) zur Lieferposition vom Host bereits von Anfang an geplant. Das heißt, es wird bei diesem Auftrag, der einer gesonderten Auftragsart entspricht, die NVE in der Lieferposition übertragen.

Wird diese NVE nun am Wareneingang vereinnahmt, kann sofort eine automatische Fehlteilbedienung erfolgen. Es muss das Filialetikett gedruckt werden.

Button "Charge erzeugen" am I-Punkt

Nutzen:
Über die Schaltfläche "Charge erzeugen" kann am I-Punkt automatisch die Chargennummer befüllt werden. Die Schaltfläche wird nur angezeigt, wenn eine entsprechende Aktionsklasse im Artikelstamm hinterlegt ist. Es ist einstellbar, nach welchem Nummernkreis und mit welchem Prä- bzw. Postfix die Charge befüllt wird (z. B. auch Datum).

Beschreibung:
Es gibt einen Button am I-Punkt "Charge erzeugen", womit automatisch anhand eines definierbaren Nummernkreises eine Charge in die Wareneingangsposition eingetragen wird. Dabei wird nur eine Charge eingetragen, wenn das Feld leer ist. Je Eigentümer kann ein separater Nummernkreis hinterlegt werden. Es gibt eine Aktionsklasse "Erzeuge Charge" für die Erzeugung der Chargennummer. Diese kann im Artikelstamm eingetragen werden. In der Aktionsklasse kann als Parameter 1 der Nummernkreis definiert werden. In Parameter 2 kann ein Datum, in Parameter 3-5 je eine Konstante eingetragen werden. In Parameter 6 kann die Reihenfolge der einzutragenden Parameter festgelegt werden, z. B. 3, 1, 4, 2. Die Charge kann immer manuell überschrieben werden, auch wenn sie automatisch befüllt wurde.

Beispiel:
Bei vielen PROLAG®World-Nutzern ist die Charge der maßgebliche Wert und muss immer befüllt werden. Bei der Warenerfassung soll es die Möglichkeit geben, die Charge anhand eines hinterlegten Nummernkreises zu befüllen.



Wareneingang

Transportmittelverwaltung Wareneingang

Nutzen:

Optimale Vorabkontrolle nach Lieferung der Ware durch Übernahme bzw. Kontrolle der Waren, bevor die Waren vereinnahmt werden. Abweichungen bezüglich der Menge etc. werden früh erkannt und erfasst.

Beschreibung:
Wareneingangskontrollen werden nicht am I-Punkt geprüft, sondern bei der Bestellpositionsübernahme. Hier muss der Mitarbeiter bestätigen, dass er für die gewählte Position eine genauere Prüfung durchführen muss. Der Mitarbeiter wird also dazu aufgefordert. z. B. die Menge genau zu zählen. Das Ergebnis wird in der Bestellposition gespeichert (Frühe Wareingang-Kontrolle erfolgt). Zusätzlich erfolgt ein Historyeintrag. Für diesen Ablauf gibt es in der Bestellung ein neues Feld "Bestellart", das das bisherige Feld "Auftragsart" ersetzt. In diesem Feld kann auch gesteuert werden, ob die frühe Wareneingangs-Kontrolle für die Bestellung erforderlich ist und ob am Ende, nach dem Kontrollieren aller Bestellpositionen, eine Rückmeldung erzeugt werden soll.

Beispiel:
Mengenabweichungen können in der Wareneingangskontrolle bereits vor der Warenerfassung erkannt und es kann darauf reagiert werden.


Übergreifende Prozesse

Störzeiten erfassen bei automatischen Warenaktionen

Nutzen:
Beim Auftreten von Störung innerhalb eines Warenaktionsintervalls werden diese Störungen berücksichtigt und die Intervalle entsprechend verlängert.

Beschreibung:
Treten Störungen bei einem Automatiklager auf, die die automatischen Warenaktionen mit einer bestimmten Intervalldauer für Waren nutzen, werden Störungen berücksichtigt, protokolliert und die Intervalldauer wird entsprechend der Störungsdauer angepasst.

Beispiel:
Ein Lebensmittel muss in verschiedenen Intervallen erhitzt und wieder gekühlt werden, um den richtigen Reifegrad zu erlangen. Bei einer Störung wird das Hitze-Intervall jedoch unterbrochen. Durch "Störzeiten erfassen bei automatischen Warenaktionen" wird berechnet, wie viel Zeit für das Hitze-Intervall verloren gegangen ist. Um diese Zeit wird dieses Intervall automatisch verlängert.



Mobile Prozesse

Allgemeine FORTRAS-Schnittstelle

Nutzen:
Es können ab sofort alle Speditionen, die die Fortras-Schnittstelle nutzen, angebunden werden.

Beschreibung:
Es steht ein neues Frachtführer-Format "FORTRAS100-FORMAT" zur Verfügung, mit dem Speditionen angebunden werden können, die die Schnittstelle FORTRAS Release 100 anbieten. Frachtführer, Konverter und weitere Einstellungen können für jede Spedition individuell konfiguriert werden.

Beispiel:
Speditionen wie Koch, Mäuler, Raben, Kühne & Nagel.


 

Materialflussrechner

Automatikstichlagerreihe

Nutzen:
Beim Ortsvorschlag werden möglichst artikel- und chargenreine Stich-Regalfächer gebildet, um Zeit in der Auslagerung bzw. Kommissionierung und Lagerplatz zu sparen.

Beschreibung:
In der Maske Automatikstichlagerreihe werden Datensätze für jedes Stich-Regalfach im Automatiklager gespeichert. Beim Ortsvorschlag wird zuerst nach einem passenden Stich für diese Artikel/Chargen-Kombination gesucht. Wird kein entsprechender Stich gefunden, wird ein neuer eröffnet. Nur wenn es keine andere Möglichkeit gibt, wird in einen Stich mit einer anderen Artikel/Chargen-Kombination eingelagert.

Beispiel:
Regalfach mit 3 Stichen (mehrdimensional und mehrfachtief):
Stich 1: Artikel: A1 / Charge: C1
Stich 2: Artikel: A1 / Charge: C2
Stich 3: leer

Eine Ware des Artikels A1 mit der Charge C2 wird eingelagert -> Ziel: Stich 2
Eine Ware des Artikels A1 mit der Charge C1 wird eingelagert -> Ziel: Stich 1
Eine Ware des Artikels A2 mit der Charge C1 wird eingelagert -> Ziel: Stich 3

Wenn jetzt noch eine vierte Ware des Artikels A3 eingelagert wird, entsteht ein gemischter Stich nach der Belegungsreihenfolge des Regalfach-Lagerhilfsmitteltyps.

Ansteuerung mit LED-Pointer – Pick-by-Light-Anlage

Nutzen:
Mittels LED-Pointer wird der Arbeitsvorgang durch die klare Visualisierung der Lagerplätze, von denen entnommen bzw. zugegeben wird, vereinfacht. 

Beschreibung:
Mit dem LED-Pointer können die exakten Ziel- bzw. Entnahmeorte angeleuchtet werden.

Beispiel:
Soll eine Ware kommissioniert werden, wird diese gescannt und durch den LED-Pointer kenntlich gemacht. Der Arbeiter kann so wesentlich schneller die richtige Ware picken.