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 PROLAG®World Basic

Erweiterung der Mengeneinheiten mit dem Feld p_bezeichnungHost

Nutzen:
Mengeneinheiten, wie zum Beispiel aus ISO-Normen, können einfach und schnell zwischen PROLAG®World und Host übertragen werden.

Beschreibung:
In der Maske "Mengeneinheit" kann im neuen Feld "Bezeichnung Host" die Bezeichnung der Mengeneinheit so hinterlegt werden, wie sie im Hostsystem angegeben ist. Die Zuordnung kann in der Schnittstelle "PROLAG®World-Host" per Konfiguration berücksichtigt werden.

History und Änderungsprotokoll zum Lieferauftrag und Artikel anzeigen

Nutzen:
User können sich über die Masken "Lieferauftrag", "Lieferauftrag (erweitert)", "Auftrag-Leitstand" und "Artikel (erweitert)" direkt die Einträge zu einer Artikelnummer bzw. einer Lieferauftragsnummer in der History und im Änderungsprotokoll anzeigen lassen.


Beschreibung:
Über die Schaltfläche "History anzeigen" in den oben genannten Masken werden sämtliche Datensätze in der History zu diesem Lieferauftrag bzw. Artikel absteigend nach Anlagedatum gesucht. Dasselbe gilt für die Schaltfläche "Änderungsprotokoll anzeigen".


Beispiel:
Ein User klickt in der Maske "Artikel" auf die Schaltfläche "Änderungsprotokoll anzeigen". PROLAG®World wechselt automatisch in die Tabellenansicht des Änderungsprotokolls und es werden alle Einträge zum Artikel angezeigt.

UN-Verpackungscode in Zähleinheiten aufgenommen

Nutzen:
In der "Zähleinheit" kann in einem neuen Feld der UN-Verpackungscode für Gefahrgut hinterlegt werden. Damit erfüllt PROLAG®World die Voraussetzung für die Frachtführer-DFÜ mit Gefahrgut.

Beschreibung:
In der Maske "Zähleinheit" kann der UN-Verpackungscode für Gefahrgut im entsprechenden Feld hinterlegt werden.


Hinweis bei Abbruch von Lhm-Aufnahme

Nutzen:
Möchte ein User die Lhm-Aufnahme beim Kommissioniervorgang abbrechen, erscheint dann ein Hinweis, wenn die nächste Liste aus denselben Quell-Lhms zu picken ist, aus denen gerade gepickt wurde. Der Hinweis sorgt für eine Vorausschau und erhöhte Transparenz. Der User kann so besser entscheiden, ob der Abbruch der Lhm-Aufnahme sinnvoll ist oder nicht.

Beschreibung:
In PROLAG®World kann konfiguriert werden, ob bei einem Abbruch der Lhm-Aufnahme eine Meldung erscheint, die mitteilt, dass die nächste Liste aus demselben Regalfach zu picken wäre. Den Hinweis kann der User mit Ja oder Nein bestätigen: Ja bedeutet, die Lhm-Aufnahme wird abgebrochen und es wird mit dem Auslagerungsprozess der bereits aufgenommenen Lhms fortgefahren. Nein bedeutet, eine weitere Liste kann aufgenommen werden.

Beschreibung:
Der Kommissionierer bzw. die Kommissioniererin hat ein Lhm aufgenommen und möchte kein weiteres aufnehmen, da der Weg zu weit wäre. Nun wird er mittels "Hinweis bei Abbruch von Lhm-Aufnahme" informiert, dass das nächste Lhm aus demselben Regalfach wie das eben aufgenommene Lhm gepickt werden könnte. Dadurch ist eine bessere Entscheidungsgrundlage für die nächste Aktion des Kommissionierers gegeben: Er kann das zweite Lhm noch mit aufnehmen oder mit der Auslagerung fortfahren.



Wareneingang

Transportmittel WE Zuordnen

Betrifft Modul: Transportmittelverwaltung am Wareneingang (202-02)n“

Nutzen:
Schnellere Zuordnung von Transportmitteln zur Bestellposition bei der Vereinnahmung.

Beschreibung:
Im PROLAG®World-Standard 2.9.2 wurde die Zuordnung von Bestellpositionen zu Transportmittel über die Hostschnittstelle oder über die Vektor-Bearbeiten-Ansicht in der Maske "Transportmittel" realisiert. Im Standard 2.9.3 ist nun zusätzlich die Möglichkeit geschaffen worden, die Zuordnung direkt bei der Vereinnahmung am I-Punkt vorzunehmen.

Hierfür wählt man am "HTM-I-Punkt-Menu" oder im "MDE-I-Punkt-Geplant-Ablauf" ein angelegtes offenes Transportmittel aus und führt dann alle Vereinnahmungen durch, die mit dem Transportmittel geliefert wurden. Solange man nicht am MDE den Ablauf verlässt oder am "HTM-I-Punkt"-Menü die Auswahl des Transportmittels ändert, werden alle Bestellpositionen, die vereinnahmt werden, auf das Transportmittel gebucht.


Sammelbestellung

Betrifft Modul: Neues Modul „Sammelbestellungen“

Nutzen:
Die Abrechnung in PROLAG®World wird verbessert und vereinfacht, da über eine Klammer im System mehrere Einzelbestellungen zu einer Sammelbestellung zusammengefasst werden können.

Beschreibung:
Für die vereinfachte Abrechnung ist in PROLAG®World eine optionale "Sammelbestellung" eingerichtet worden. Wenn alle Einzelbestellungen vollständig vereinnahmt wurden, wird die Sammelbestellung automatisch abgeschlossen. Wenn nicht, muss sie manuell über die Maske "Sammelbestellung abschließen" abgeschlossen werden. Die Sammelbestellung wird im "Bestellung Archiv" eingetragen, es erfolgt ein Eintrag in der "History" bei manuellem Abschluss der Sammelbestellung. Zusätzlich können "Rückmeldungen" konfiguriert werden.

Beispiel:

Die Sammelbestellung SB mit den zugehörigen Bestellungen B1 und B2 kann folgendermaßen bearbeitet werden:

  • Variante A: Wurden B1 und B2 beide vollständig vereinnahmt, wechselt SB automatisch in den Status abgebucht.
  • Variante B: Wurden B1 oder B2 oder beide noch nicht abgebucht, wird SB in der Maske "Sammelbestellung abschließen" manuell abgeschlossen. B1 und B2 werden beide abgeschlossen.

 



Warenausgang

Packplatz überspringen mit Gefahrgut
Betrifft Module: ADR-Gefahrgutstamm (620-01) & Packplatz (403-01)

Nutzen:
Gefahrgut kann nun unter bestimmten Bedingungen den Packplatz überspringen.

Beschreibung:
Wenn in allen Gefahrgut-Artikeln einer Auslagerliste das neue Häkchen "Gefahrgut darf Packplatz überspringen" gesetzt ist, greift die "Packplatz überspringen"-Strategie in der Auslagersteuerung auch für Gefahrgut. Die Voraussetzung ist, das sämtliche Waren bereits nach Vorschrift gepackt und etikettiert sind.

Beschreibung:
Eine versandfertige Kiste mit Gefahrgut-Kanistern wird eingelagert und soll über eine Vollpalettenfahrt ausgelagert werden. Dies ist nun durch das Überspringen des Packplatzes schneller umsetzbar.

Packplatz: Gefahrgut sofort kenntlich machen
Betrifft Module: ADR-Gefahrgutstamm (620-01) & Packplatz (403-01)

Nutzen:
Gefahrgut-Waren und Verpackungseinheiten, die Gefahrgut enthalten, werden in der Packplatz-Maske farblich gekennzeichnet.

Beschreibung:
Es erfolgt nun eine farbliche Kennzeichnung in der Waren- und Verpackungseinheit-Tabelle:

Waren oder Verpackungseinheiten mit Gefahrgut: rot
Waren mit Limited Quantity: hellrot


Zusätzlich wird ein Hinweis auf der Packplatz-Maske angezeigt, wenn das Lagerhilfsmittel, die Liste oder die Sendung Gefahrgut-Waren enthalten.



Übergreifende Prozesse

Erweiterung Kommissionierlageroptimierung
Betrifft Module: Automatisierte Bereinigung von Kommissionierlagern (204-06) und Ressourcenmanagement (205-12)

Nutzen:
Der Funktionsumfang der Kommissionierlageroptimierung wurde erweitert: Sie kann nun bereits vor der letzten Buchung einer Liste gestartet werden. Zudem kann die Kommissionierlageroptimierung einfacher konfiguriert werden.

Beschreibung:
Die Kommissionierlageroptimierung kann bereits vor der letzten Buchung einer Liste auch bei der Reservierung und der Freigabe gestartet werden. Zu diesem Zweck wurde ein neues Modul "Alle virtuellen Listen versorgen" geschaffen, mit dem so viele Rücklagerungen angestoßen werden, wie es virtuelle Listen gibt. Die maximale Anzahl von Rücklagerungen entspricht nicht mehr der Anzahl der Rücklagerungen pro Start der Kommissionierlageroptimierung. Vielmehr wird nun die Anzahl an Rücklagerungen insgesamt (für die entsprechernde Kommissionierlagergruppe) berücksichtigt. Mit der Überprüfung auf offene Rücklagerungen wird verhindert, dass bei jedem Start eine Rücklagerung initiiert wird. Die Konfiguration der Kommissionierlagergruppe erfolgt jetzt über eine Aktionsklasse in der Lagergruppe des Kommissionierlagers.

Beispiel:
Es werden 10 Aufträge freigegeben, die alle auf Kommissionierbereich1 und Kommissionierbereich2 gehen. Bei der Freigabe des ersten Auftrags wird geprüft, ob es virtuelle Listen für Kommissionierbereich1 und Kommissionierbereich2 gibt. Angenommen, im Kommissionierbereich1 gibt es zwei virtuelle Listen und im Kommissionierbereich2 gibt es 5 virtuelle Listen, so wird die Kommissionierlageroptimierung so eingestellt, dass pro Start eine Rücklagerung erzeugt wird.
Beim ersten Auftrag gibt es KEINE Rücklagerung (also eine von der Kommissionierlageroptimierung erzeugte Rücklagerung). Sie startet je eine Rücklagerung für Kommissionierbereich1 und Kommissionierbereich2. Bei der Freigabe des zweiten Auftrags wird nun wieder geprüft, ob es Rücklagerungen vom Kommi-Bereich gibt. Da diese ja noch nicht gefahren wurden, wird keine weitere Rücklagerung mehr erzeugt. Dies passiert so oft, wie die Rücklagerung gefahren wird.

Artikelumverpackung automatisch am I-Punkt vorbelegen
Betrifft Modul: Artikel-Umverpackung (205-33)

Nutzen:
Ihre User sparen sich bei der Warenerfassung erheblich Zeit, da automatisch die am häufigsten vorkommende Artikel-Umverpackung vorgeschlagen wird.

Beschreibung:

Es gibt zwei neue Felder/Optionen in der Artikel-Umverpackung:

  • Nicht für I-Punkt
  • Vorbelegung am I-Punkt

Ist die Option "Vorbelegung am I-Punkt" gesetzt, so wird am I-Punkt automatisch diese Umverpackung vorgeschlagen. Pro Artikel kann eine Umverpackung mit der Option "Vorbelegung am I-Punkt" markiert werden.

Ist hingegen die Option "Nicht für I-Punkt" markiert, wird diese Umverpackung am I-Punkt nicht zur Einlagerung angeboten. Falls nur eine Umverpackung zu einem Artikel existiert, die nicht die Option "Nicht für I-Punkt" gesetzt hat, wird die Umverpackung am mobilen Gerät automatisch gesetzt und übersprungen.


Beispiel:
Bei einem Artikel ist als Basis Umverpackung "Stck" und noch zusätzlich die Umverpackung "Packung" möglich. Am I-Punkt werden aber immer nur Packungen eingelagert. Dennoch wird auch die GTIN für die Umverpackung "Stck" hinterlegt. Einerseits zum Scannen und Identifizieren der Ware, andererseits für den Warenausgang zum Erzeugen des GS1-Etikettes, falls stückweise verpackt wurde und nicht in ganzen Packungen. Die Umverpackung "Packung" wird mit "Vorbelegung am I-Punkt" gekennzeichnet, automatisch gesetzt und so am MDE übersprungen. Dies erspart dem Mitarbeiter Zeit bei jeder einzelnen Warenerfassung.

Lagergeld: Abrechnung Lagerbewegungen nach Artikel-Umverpackung
Betrifft Modul: Lagergeldabrechnung (205-11)

Nutzen:
Artikel-Umverpackungen können nun in beliebiger Anzahl abgerechnet werden. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass beliebig viele Artikel-Umverpackungen ineinander verschachtelt werden können.

Beschreibung:
Sowohl für die Ein- als auch für die Auslagerung kann pro Umverpackung eine eigene Abrechnungsrate hinterlegt werden, die dann bei der Berechnung des Lagergelds herangezogen wird. Bei der Einlagerung wird die Rate der Umverpackung herangezogen die tatsächlich eingelagert wird, d. h. die Umverpackung, die der Mitarbeiter am I-Punkt eingibt. Bei der Auslagerung errechnet PROLAG®World die optimalen Umverpackungen.

Beispiel:
Ein Kunde bestellt 19 Stück des Artikel 4711. Für diesen Artikel liegen folgende Artikel-Umverpackungen vor:
• Einzelstück = 1 Stück
• Karton Klein = 6 Stück
• Karton Groß (= 2x Karton Klein) = 12 Stück

Daraus ergibt sich folgende Berechnung:
• 1x Einzelstück kostet 0,50 € à 1 Stk. 4711
• 1x Karton Klein kostet 1,50 € à 6 Stk. 4711
• 1x Karton Groß kostet 3,00 € à 12 Stk. 4711

Für eine Auslagerung von 19 Stück des Artikel 4711 entstehen somit Kosten von 5,00 €.

 



Mobile Prozesse

Optimierte Listenaufnahme
Betrifft Modul: PROLAG®Go - Multi-Order-Picking (303-11)

Nutzen:
Die optimierte Listenaufnahme trägt zu einer weiteren Reduzierung der Laufwege Ihres Personals bei und sorgt so für zusätzliche Zeiteinsparungen, da Listen Quell-Regalfach-optimiert aufgenommen werden. Die Funktion bietet so zusätzliches Einsparpotential zur bisherigen Wegeoptimierung in PROLAG®World.

Beschreibung:
Listen, bei denen Ware aus denselben Regalfächern zu picken ist, wie bei bereits aufgenommenen Listen, werden mittels der optimierten Listenaufnahme bevorzugt bearbeitet. Um dies zu realisieren, müssen die Listen zunächst in PROLAG®World optimiert werden. Das bedeutet, dass die Liste zusätzliche Informationen zu den Waren der zugehörigen Transportaufträge enthalten kann, wie z. B. das Quell-Transport-Lhm. Wird eine optimierte Liste aufgenommen, sucht PROLAG®World automatisch nach Listen, die aus denselben Regalfächern gepickt werden müssen. Gibt es eine Übereinstimmung, soll diese Liste als nächstes von der Kommissioniererin bzw. dem Kommissionierer aufgenommen werden.

Beispiel: 
Eine Kommissioniererin nimmt eine Liste auf, die aus dem Regalfach 1 gepickt werden muss. PROLAG®World sucht nun nach Listen, die ebenfalls aus Regalfach 1 gepickt werden müssen. Die gefundenen Listen werden als nächstes von der Kommissioniererin aufgenommen.


Mehrfacheinlagerung am Android-Endgerät
Betrifft Module: PROLAG®Go - geplante Warenerfassung (302-03_01), PROLAG®Go - ungeplante Warenerfassung (302-03_02) und PROLAG®Go - Misch-Lhm-Einlagerung (302-04)

Nutzen:
Die Einlagerung mittels mobilem Gerät wurde um zwei Funktionalitäten erweitert: Zum einen besteht nun die Möglichkeit, auch am mobilen Gerät Misch-Lhms zu erzeugen. Zudem wird bei einer geplanten Einlagerung nun die Menge der Lhms anhand der eingetragenen Menge und der Menge, die laut Bestellposition eingelagert werden soll, vorbelegt.

Beschreibung:
Bei einer Einlagerung mittels mobilem Gerät besteht die Möglichkeit der Erzeugung von Misch-Lhms. Hierbei werden unterschiedliche Waren auf einem einem Lagerhilfsmittel gelagert. Dieses sogenannte Misch-Lhm kann nach dem Abschließen eingelagert werden. Die Bildung eines Misch-Lhm erfolgt bei der Eingabe der Lagerhilfsmittel-ID. Wird hier eine bereits vorhandene Lagerhilfsmittel-ID eingegeben, entsteht ein Misch-Lhm. Ein erzeugtes Misch-Lhm wird solange offen gehalten, bis der Mitarbeiter das Lhm abschließt. Der Ortsvorschlag wird mit den letzten Eingaben, also durch den letzten zugebuchten Artikel auf dem Lhm oder durch Eingaben mittels F-Taste, ermittelt.


 

Versandsystem

Erweiterung der Serviceoptionen 
Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen:
Für einen Lieferauftrag können nun mehrere Serviceoptionen des Versanddienstleisters ausgewählt werden. Zudem können in der Packplatz-Maske frachtführerspezifische Freitexte hinterlegt und bearbeitet werden. 

Beschreibung:
Pro Lieferauftrag können bis zu vier Serviceoptionen angegeben werden. Außerdem kann zu Serviceoptionen, die eine zusätzliche Angabe erfordern, der korrekte Wert direkt angegeben werden, z. B. bei Fixtermin-Sendungen das Datum. Es ist weiterhin möglich, den Inhalt eines Feldes als Vorgabewert für die Zusatzangabe zur Serviceoption zu konfigurieren. Unterstützt ein Frachtführer Freitexte, so können diese in der Packplatz-Maske bearbeitet werden. Durch Klick auf die Schaltfläche "Service-Optionen & Freitexte" öffnet sich der Zusatzdialog zum Bearbeiten und Hinzufügen von Freitexten für den Frachtführer.


Beispiel: 
Mit der Erweiterung der Serviceoptionen können mehr Informationen zu einer Sendung transportiert werden. So können beispielsweise neben Angaben zur Sendung, wie z. B. "Nicht an Dritte aushändigen", Informationen wie die Telefonnummer des Kunden etc. ergänzt werden.

 

Packlistendruck abhängig von der Anzahl der Verpackungseinheiten
Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen:
Der Druck unnötiger Belege wird vermieden. Sie sparen sich Material und Kosten.

Beschreibung:
In der "Packplatz-Druckkonfiguration" kann nun eingestellt werden, dass "Packliste" und "PACKLISTE_SENDUNG" nur für solche Sendungen gedruckt werden, die nicht vollständig in einer Verpackungseinheit geliefert werden. Außerdem kann in der Auftragsart eine "Packplatz-Druckkonfiguration" angegeben werden; sie ist dann wirksam, wenn weder der Lieferauftrag, noch der Kundenstamm, noch die Auslagersteuerung eine "Packplatz-Druckkonfiguration" enthalten.


Packplatz: Optimierte Abarbeitung
Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: 
Schnelleres Verpacken zweistufig kommissionierter Listen.

Beschreibung:
Zweistufig kommissionierte Listen werden bei der Abgabe am Packplatz immer sofort gesplittet. Nicht nur dann, wenn sie nur Einpöster-Sendungen enthalten. Die nächste Sendung der Liste wird nach dem Verpacken der vorangehenden automatisch geladen. Das schnelle Verpacken ist jedoch weiterhin nur möglich, wenn die ursprüngliche Liste nur Einpöster enthielt, oder wenn alle anderen Sendungen dieser Liste bereits verpackt worden sind.


Gewichtseingabe in Packplatz-Dialogen
Betrifft Modul: Packplatz (403-01)

Nutzen: 
Über die Packplatz-Dialoge "Gleichmäßig verpacken" und "Automatisch verpacken" kann direkt das Gewicht eingegeben und die Verpackungseinheit (VPE) automatisch abgeschlossen werden. Der Prozess kann so beschleunigt werden.

Beschreibung:
In den Packplatz-Dialogen "Automatisch verpacken" und "Gleichmäßig verpacken" erscheint die Gewichtseingabe, sobald das Häkchen "automatisch abschließen" gesetzt ist. In diesem Fall ist der Wiegen- bzw. Abschließen-Dialog nicht mehr nötig. Zusätzlich kann das Gewicht auch automatisch vorbelegt werden.

Gefahrgut-VPEs automatisch anhand Umverpackung oder Einheit erzeugen
Betrifft Module: Artikel-Umverpackung (205-33), PROLAG®Go – Packplatz (303-07) und
ADR – Gefahrgutstamm (620-01)

Nutzen:
Am Packplatz wird die Verpackungseinheit (VPE) mit Gefahrgut nun automatisch aus der Artikelumverpackung oder der Mengeneinheit erzeugt. Dies beschleunigt den Packprozess.

Beschreibung:
Im Fall "Ware vereinzeln ohne Sammel-Lhm": Eine neue Schaltfläche in der Packplatzmaske ermöglicht es, die Ware automatisch zu vereinzeln und die erzeugten Verpackungseinheiten zu buchen, ohne ein Sammel-Lhm zu erzeugen. Somit können die VPEs einem bereits bestehenden Sammel-Lhm manuell zugewiesen werden.

Im Fall "Ware vereinzeln mit Sammel-Lhm": Hierbei wird durch Betätigung der entsprechenden Schaltfläche in der Packplatzmaske die Ware vereinzelt, in automatisch erzeugte VPEs gebucht und der entsprechende ADR-Verpackungscode aus der Artikelumverpackung oder der Mengeneinheit zugewiesen. Die VPEs werden automatisch auf ein neu erzeugtes Sammel-Lhm gebucht.

Beispiel:
Eine Ware aus der Produktion wurde bereits gestrecht und mit einem Label versehen auf eine Palette gesetzt. Die Ware befindet sich jeweils in der Originalverpackung, z.B. in einem Kanister.
Die Ware wurde bereits am I-Punkt über die Artikelumverpackung in der jeweiligen Verpackungseinheit erfasst und eingelagert.

Spedition Camion
Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur Camion Transport AG (403-63)

Nutzen:
PROLAG®World ist um eine direkte Anbindung an die Schweizer Spedition Camion Transport erweitert worden.

Beschreibung:
In PROLAG®World können jetzt auch Frachtführer für die Spedition "Camion Transport" eingerichtet werden. Wenn in die Auslagersteuerung einer Sendung ein solcher Frachtführer eingetragen ist, wird automatisch ein Camion-spezifisches Versandlabel gedruckt. Für die Daten auf diesem Label wird der Camion-Tourenplan benötigt, der in die Tabelle Camion-Touren eingelesen werden muss.
Mit dem Transportmittel-Abschluss werden über eine Schnittstelle alle Sendungs- und Paketdaten elektronisch aus dem Versandsystem an Camion übermittelt.

 

trans-o-flex mit XML-Schnittstelle
Betrifft Modul: Paketdienstleister trans-o-flex (403-09)

Nutzen:
Trans-o-flex wird über die neue XML-Schnittstelle angebunden, weil der Support für alle anderen Formate von trans-o-flex abgelaufen ist. Zudem werden mehr Sonderdienste von trans-o-flex unterstützt.

Beschreibung:
Die DFÜ zu trans-o-flex erfolgt im XML-Format. Dafür sind das Frachtführer-Format "TRANSOFLEX-FORMAT 2019" und der Konverter vorkonfiguriert. Außerdem werden jetzt folgende Sonderdienste unterstützt:

Express 08:00 Uhr, Express 09:00 Uhr (neu), Express 10:00 Uhr, Express 12:00 Uhr
Abenddienst (neu)
Direktdienst (neu)
Samstagsdienst
Aktive Kühlsendung (neu)
Thermomed Ambient (15-25) (neu) und Thermomed Blue (2-8) (neu)


Warengruppe für Frachtführer
Betrifft Modul: Versandsystem PROSEND® (403-03)


Nutzen:
Über die Packplatz-Dialoge "Gleichmäßig verpacken" und "Automatisch verpacken" kann direkt das Gewicht eingegeben und die Verpackungseinheit (VPE) automatisch abgeschlossen werden. Der Prozess kann so beschleunigt werden.

Beschreibung:
In den Packplatz-Dialogen "Automatisch verpacken" und "Gleichmäßig verpacken" erscheint die Gewichtseingabe, sobald das Häkchen "automatisch abschließen" gesetzt ist. In diesem Fall ist der Wiegen- bzw. Abschließen-Dialog nicht mehr nötig. Zusätzlich kann das Gewicht auch automatisch vorbelegt werden.

Beispiel:
Warengruppen können z. B. Handelsware, Waffen, Munition oder Feuerwerkskörper sein. Es kann konfiguriert werden, dass nur Handelsware mit anderen Warengruppen zusammen verpackt werden darf. Munition und Waffen dürften demnach nicht zusammengepackt werden.

Dachser mit Gefahrgut
Betrifft Modul: Speditionsschnittstelle für den Spediteur DACHSER (403-54)


Nutzen: 
Gefahrgut kann nun auch mit der Spedition Dachser versendet werden.

Beschreibung:
In der DFÜ zur Spedition Dachser werden jetzt auch Gefahrgut-Daten übermittelt. Label und Ladeliste sind von der Erweiterung nicht betroffen.


GLS mit Gefahrgut
Betrifft Modul: Paketdienstleister GLS (403-06)


Nutzen: 
Gefahrgut kann nun auch mit dem Paketdienstleister GLS versendet werden.

Beschreibung:
Wenn ein Paket mit GLS verschickt wird, das Gefahrgut enthält, werden diese Daten zusammen mit den anderen Paketdaten an die GLS-Box übermittelt. Dadurch wird die Box dazu veranlasst, ein zusätzliches Gefahrgutlabel zu drucken. Pro Paket sind maximal fünf verschiedene Gefahrgüter möglich. Zur Erzeugung der Gefahrgut-Daten wird die Gefahrgut-Datenbank von GLS benötigt. Diese wird von GLS als Textdatei zur Verfügung gestellt und wird in die neue Tabelle "GLS-Gefahrgut" eingelesen. Der Einlesemechanismus ist der gleiche, wie der Mechanismus für die bei anderen Frachtführern benötigten Routing-Dateien. Da es möglich ist, dass die Gefahrgut-Datenbank nicht alle vom Kunden verschickten Gefahrgüter enthält, muss vor Beginn des Gefahrgut-Versands mit GLS ein Abgleich durchgeführt werden; dazu dient die neue Schaltfläche "GLS-Gefahrgut-Abgleich" in der Maske "Systemaktualisierung".


FORTRAS mit Gefahrgut
Betrifft Modul: Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS (403-64)

Nutzen: 
Gefahrgut kann nun auch mit Speditionen versendet werden, die über die Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS angebunden sind.

Beschreibung:
In der DFÜ zur "Standard-Speditionsschnittstelle FORTRAS" werden jetzt auch Gefahrgut-Daten übermittelt.



Ausdrucken/Belege

Betrifft Module: Drucken (209-XX)

Nutzen:
Kostenfreie Artikel wie Werbemittel, Treuebonusartikel etc. können normal kommissioniert und verpackt werden, erscheinen für den Endkunden aber nicht auf den Belegen.

Beschreibung:
Im "Artikelstamm" können Artikel mit der Option "nicht drucken auf Kundenbelegen" gekennzeichnet werden. Darüber hinaus können auch einzelne Lieferpositionen mit der Option "nicht drucken auf Kundenbelegen" gekennzeichnet werden. Auf den Belegen Lieferschein, Packliste, Gesamtpackliste, Retourenschein, Artikeletikett WA erscheinen diese Artikel/Lieferpositionen nicht. Wird auf dem Beleg aber ein Gesamt-Gewicht gedruckt, beinhaltet das Gesamtgewicht trotzdem das Gewicht der Waren, die nicht auf den Belegen angegeben werden.

Beispiel:
Eine Onlineshop sendet seinen Kunden mit jeder Bestellung eine kleine Tüte Gummibären als Dankeschön. Diese sind aber ein extra zur Bestellung und tauchen daher nicht auf dem Lieferschein und dem Retourenschein auf. Für das Gewicht, und damit evtl. für die Versandkosten, sind sie aber relevant.